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Euro Moto verliert weitere Piloten an die Endurance
Markus Reiterberger oder Marcel Schrötter fahren in beiden Serien. Euro Moto, vormals IDM, plus Langstrecken-Weltmeisterschaft. Doch einige Fahrer haben der Euro Moto auch den Rücken gekehrt.
Euro MOTO
Im Artikel erwähnt







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Wie jedes Jahr lohnt sich vor dem ersten Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft ein Blick auf die Teilnehmer-Liste mit der Euro Moto-Brille. Denn nicht gerade wenige Piloten aus der ehemaligen IDM haben in der Endurance-WM ein neues oder ein zweites Zuhause gefunden. Auch in diesem Jahr musste der eine oder andere potenzielle Euro Moto-Kandidat bei der nationalen Serie seinen Abschied einreichen, oftmals aus finanziellen Gründen, und findet sich dafür bei den vier Rennen der EWC wieder.
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Im Team YART, die mit der Startnummer 1 in die Saison gehen, ist der ehemalige IDM Superbike-Meister Marvin Fritz seit Jahren fest eingeplant. Ein zusätzlicher Start in der IDM, jetzt Euro Moto stand und steht nicht zur Debatte. Als Fritz‘ Teamkollege geht Leandro Mercado ins Le Mans-Rennen. Den ersten prominenten Abgang den die Euro Moto-Serie verkraften muss. Denn der Argentinier mit Wohnsitz in Italien wird nicht mehr bei der Ex-IDM auftauchen.
Im Team ERC aus Karlsruhe, die mit der Startnummer 6 dabei sind, findet man Marcel Schrötter und Jan-Ole Jähnig auf dem EWC-Zettel. Beide werden neben der Langstrecken-WM auch die Euro Moto Superbike mit dem Team GERT56 bestreiten. Im Team Bolliger findet man ebenfalls zwei ehemalige IDM-Kandidaten. Nico Thöni und Ville Valtonen sind allerdings schon seit Jahren in der EWC fest eingebucht und haben der nationalen Meisterschaft den Rücken gekehrt. Die IDM-Karriere des Ungarn Soma Görbe war kurz, der Sprung in die WM gelungen. Der Österreicher Philipp Steinmayr hatte nach seiner Zeit in der IDM Superbike eigentlich schon in die Rennfahrer-Rente verabschiedet. Doch der Ruhestand währte nur kurz, sein neuer Job fand sich in der Langstrecken-WM.
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Im Team Maco Racing findet man mit Martin Vugrinec ebenfalls einen ehemaligen IDM-Kunden. Der Kroate hatte im Vorjahr im Kawasaki-Team von Oliver Skach vorzeitig das Handtuch geworfen und nun einen Vertrag für die WM unterzeichnet. Ein alter Bekannter taucht mit Mathieu Gines auf. Der Franzose hatte in der IDM-Vergangenheit den Titel in der Superstock-Kategorie geholt und sich nach einem Abstecher in die IDM Superbike in Richtung Französische Meisterschaft und EWC verabschiedet.
Die Fahrerriege um Teammanager Werner Daemen, der sowohl in der EWC als auch in der Euro Moto ganz vorne mitspielt, ist zum großen Teil in beiden Serien unterwegs. Der ehemalige WM-Pilot und IDM-Meister vertritt die Ansicht, dass man durch die Sprint-Rennen die Schnelligkeit behält, die man auch auf der Langstrecke gut nutzen kann. Milan Merckelbagh fährt beide Serien. Ebenso Hannes Soomer, Jan Mohr und Markus Reiterberger, die gemeinsam mit Daemen im Titelkampf mitspielen wollen, ebenfalls in beiden Serien. Jan Bühn hat seinen Dienst in der IDM schon vor einigen Jahren quittiert, ist aber immer noch in Diensten von BMW in der Langstrecke am Start. Eine Euro Moto-Verlust und einen EWC-Gewinn bildet das ungarische Gespann Balint Kovacs und Mate Szamado. Kovacs stand noch im Vorjahr auf dem IDM Superbike-Podest, fand aber bis dato keinen neuen Job in der neuen alten Serie. Marco Fetz wird mit viel Eigeninitiative beide Serien fahren. Sein EWC-Teamkollege Max Schmidt, der in Le Mans mitmischt, hatte der Euro Moto unlängst einen Korb gegeben. Auch Bastian Ubl hatte lange an der Fortsetzung seiner IDM-Laufbahn gearbeitet, konzentriert sich aber schon seit längerem ganz auf die Endurance.
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Zu den Doppelstartern zählen Lennox Lehmann und Luca de Vleeschauwer, die neben einem Superbike in der EWC auch einen Supersportler in der Euro Moto chauffieren. Auf dem Le Mans-Zettel stehen auch Dirk Geiger und Twan Smits, doch die beiden sind mit je einer Wildcard bei der WM in Assen unterwegs. Als Ersatzmann ist der Österreicher Maximilian Kofler eingesprungen. Auf den Euro Moto-Einsatz muss der Österreicher verzichten. Das Vorjahresteam hatte sich mit Bruder und IDM Supersport-Meister Andreas Kofler in die WM verabschiedet und die finanzielle Lage gibt keine zwei Meisterschaften her.
Ricardo Brink hatte im Vorjahr in der Pro Superstock 1000, die im Rahmen der IDM unterwegs war, eine blitzsaubere Leistung hingelegt und alle Rennen gewonnen. Die Unterschiede lagen lediglich in der Höhe der Abstände zu den Verfolgern. Brink, der ebenfalls schon auf einem IDM-Podest gestanden hatte, hat sich nach einem Tief in seiner Superbike-Karriere aus eigener Kraft wieder nach oben gekämpft und hatte die Euro Moto Superbike 2026 ganz oben auf seinem Wunschzettel stehen. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen hat sich das EWC Team No Limits Motor die Dienste des Niederländers gesichert. Zusätzlich fährt er für das Team B.art Racing noch fünf Rennen in der Britischen Superstock. Die im Vorjahr übrigens vom vierfachen IDM-Champion Ilya Mikhalchik gewonnen wurde.
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Die Gegenprobe, welcher Fahrer aus der Langstrecken-WM den Weg in die IDM, heute in die Euro Moto, gefunden hat, ist schnell erzählt: Null.
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