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Pedro Acosta: Das spricht für und gegen einen Wechsel ins Ducati-Werksteam

Was schon 2024 beim stürmischen Einstand von Pedro Acosta in die MotoGP klar war, hat sich mit dem Blick auf die Saison 2027 zu einem strategischen Zweikampf zwischen KTM und Ducati entwickelt.

MotoGP

Im Artikel erwähnt



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Die MotoGP-Strecke von Losail im März 2024. Das Ergebnis nach dem ersten freien Training zum Saisonauftakt der MotoGP: Jorge Martin vor Pedro Acosta vor Marc Marquez Damit hatte der Youngster und MotoGP-Rookie Acosta gleich beim allerersten offiziellen Zeitenvergleich lautstark aufgezeigt und angezeigt wohin die Reise gehen soll. Bei seinen ersten Rennen setzte Acosta stürmisch nach, verhedderte sich dann aber wenig überraschend in Zweikämpfen und kleinen Fehlern, die eine größere Sensation beim Debüt des damals 19-Jährigen verhinderten.

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Die in Folge noch größere Überraschung: Auch zwei Jahre später hat Pedro Acosta noch kein MotoGP-Rennen gewonnen, weder im Sprint- noch im GP-Format über die lange Distanz. Mehr als einmal war der Sieg möglich – an der Ziellinie des letzten Portugal-GP fehlten nur 0,120 sec zum ersten Triumph. Dass der Spanier in seinen beiden Jahren als KTM-Werksfahrer in der Königsklasse jeweils fünfmal aufs Podest steigen durfte und als Supertalent des Fahrerlagers permanent im Gespräch ist, ändert nichts an der Unzufriedenheit des Pedro Acosta.

Siege und WM-Titel sind das was zählen

Persönlichkeiten wie jene des Racers aus dem tiefsten Süden Spaniens sind weder fürs Mitfahren noch für Achtungserfolge gemacht. Es zählt allein der Sieg und in weiterer Konsequenz der WM-Titel. Dazu kommt ein wesentliches Merkmal des Rennsports und der Zeit allgemein – Ungeduld. Kein Athlet will und kann es sich leisten, Jahr, um Jahr verstreichen zu lassen. Zwei Jahre gelten als Obergrenze – dann müssen alle Instrumente für den ganz großen Triumph vorhanden sein. Spätestens. Acosta startet jetzt in die dritte Saison mit der RC16. Auch hat Marc Marquez längst bewiesen, dass, wenn alle Elemente zueinander passen, aus dem Stand nach der Krone gegriffen werden kann.

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So wie Pedro Acosta in der Moto3 im Jahr 2021. Das Megatalent kam, stieg auf die siegfähige KTM und gewann.

Doch der Status von KTM in der Königsklasse ist ein anderer. Die Österreicher haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, einzelne Rennen zu gewinnen, doch das große Ziel der Weltmeisterschaft ist auch vor dem zehnten Anlauf des Projekts noch nicht abgehakt. Wieviel Energie, Budget, Ressourcen und Leidenschaft KTM auch immer in die MotoGP hineinpumpt, all das ändert nichts an der unbefriedigenden Gesamtbilanz.

Die Ducati Desmosedici ist weiter sehr begehrt

Anders ist die Situation in Bologna. Nach einer ebenfalls längeren «Anreise» zur Spitze der MotoGP führt seit einem halben Jahrzehnt kein Weg mehr an den Prototypen aus Borgo Panigale vorbei. Seit Mitte der Saison 2021 dominiert die Desmosedici das Geschehen und in Kombination mit einer cleveren Gesamtstrategie genießt Ducati höchstes Ansehen. Vor allem bei den Piloten.

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Unabhängig von der Tatsache, dass sich mit dem neuen Regelwerk für 2027 viele Fragezeichen ergeben, ist Ducati mit dem Rückenwind aus sechs Konstrukteurs- und fünf Fahrertiteln in Serie auch mit Blick auf die MotoGP-Zukunft die gefühlt berühmte sichere Bank. Und ist es nicht genau das, was ein Fahrer will, der sich und der Welt beweisen will: «Ich, der Weltmeister!»

Die vermeintliche Sicherheit des besten technischen Gesamtpaketes inklusive Ducati-Corse-Netzwerk versus unbestrittenem Kampfeswillen, brillanter Infrastruktur und familiärem Teamgeist inklusive schwergewichtiger Partnerschaft mit Red Bull auf der Seite der Österreicher. Das Offert aus Mattighofen um Pedro Acosta zu halten wird, auch ohne die Zahlen zu kennen, hochattraktiv sein – doch der Joker im Kampf um die Startnummer 37 steht in Bologna.

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4

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