Charles Leclerc (Ferrari) warnt: «Bestzeit schön, aber nicht Schwerpunkt»
Das ist Balsam auf die Seele der Tifosi: Bestzeit von Charles Leclerc (Ferrari) in Bahrain. Aber der Monegasse warnt: «Es ist schön, die Bestzeit zu erzielen, aber das ist nicht unser Schwerpunkt.»
Am zweiten Tag des ersten Bahrain-Tests sass Charles Leclerc (28) den ganzen Tag am Steuer des SF-26 und setzte das Programm der berühmtesten Scuderia der Welt fort. Der Monegasse absolvierte insgesamt 142 Runden (das entspricht 769 km).
Charles begann sein Programm am Morgen mit Reifen der Mischung C3, der einzigen Spezifikation, die im ersten Teil des Tages zum Einsatz kam. Der Fokus lag auf Abstimmungs-Überprüfungen und Datensammeln sowie auf der Vorbereitung der Arbeiten für die kommende Woche.
Insgesamt absolvierte Leclerc 62 Runden und fuhr konstant in verschiedenen Stint-Längen, um das Reifenverhalten unter heissen, aber sich stetig verbessernden Streckenbedingungen zu bewerten. Seine beste Zeit am Vormittag war eine 1:34,273 min.
Viel Arbeit mit den neuen Reifen
Nach der Mittagspause kamen auch die beiden anderen Reifenmischungen zum Einsatz. Charles setzte zunächst auf C3-Reifen seine Arbeit fort, bevor er die C2- und C1-Mischungen testete, um in zwei langen Läufen weitere Vergleichsdaten zu sammeln.
Am Nachmittag absolvierte er 80 Runden und erzielte eine persönliche Bestzeit von 1:35,107 min. Die Arbeit am SF-26 wird am 13. Februar fortgesetzt, dem letzten Tag des ersten der beiden Tests in Sakhir, dann wird wieder Lewis Hamilton am Lenkrad sitzen.
«Das Gefühl ist okay, aber wir stehen am Anfang»
Der achtfache GP-Sieger Leclerc sagt: «Mein Test der ersten Bahrain-Woche ist damit abgeschlossen. Wir haben unser Programm ohne Probleme absolviert, was immer positiv ist.»
Aber der WM-Zweite von 2022 warnt: «Es ist zwar schön, die Bestzeit zu erzielen, aber das ist nicht unser Ziel hier. Und im Test sagen sie auch nicht viel aus. Der Schwerpunkt muss auf uns selbst und unserer Arbeit liegen.»
«Das Gefühl im Auto ist in Ordnung, aber wir stehen noch ganz am Anfang. Heute ging es darum, so viele Runden wie möglich zu drehen und alle geplanten Tests abzuschliessen. Darauf bauen wir nun Schritt für Schritt auf.»
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