Toprak Razgatlioglu verbremste sich: Savadori abgeräumt, Strafe für Sonntag
Der MotoGP-Sprint in Jerez endete für Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu im Kies. Was den Türken besonders ärgert: Auf nasser Strecke hätte er mit der V4-M1 eine Chance gehabt.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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18. im Zeittraining am Freitag, 19. am Samstagvormittag im Qualifying, Sturz im Sprint am Nachmittag auf Position 20 liegend, als er – völlig untypisch für den dreifachen Superbike-Champion – mit einem überambitionierten Manöver Wildcard-Fahrer Lorenzo Savadori (Aprilia) abräumte. Toprak Razgatlioglu kämpft in Jerez, auf einer Piste, auf der er in der Vergangenheit Großtaten vollbracht hat, mit stumpfen Waffen. Ebenso wie seine Yamaha-Kollegen, allen voran Ex-Weltmeister Fabio Quartararo. Der Franzose kam zwar als Siebter ins Ziel, diese für Yamaha-Verhältnisse ordentliche Platzierung hat er aber dem chaotischen Rennverlauf und seinem Fahrgenie zu verdanken und nicht der Schlagkraft der V4-M1.
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«Es tut mir sehr leid, dass Savadori in den Sturz verwickelt wurde», teilte Toprak mit. «Das war nicht meine Absicht. Sobald ich gestürzt war, ging ich zu ihm, um nach ihm zu sehen, und war sehr erleichtert, als ich sah, dass es ihm gut geht.» Als Sturzverursacher kassierte Razgatlioglu nach dem Rennen vom MotoGP Stewards Panel eine Long-lap-Strafe, die er im nächsten Grand Prix absolvieren muss – also voraussichtlich am Sonntag.
Toprak verlor die Kontrolle über das Vorderrad «Ich hatte von Beginn an Probleme, vor allem beim Bremsen, da das Motorrad nicht so verzögerte, wie ich erwartet hatte, und ich in mehreren Kurven Fehler machte», erklärte «El Turco» sein Malheur. «Trotzdem musste ich weiter Druck machen, denn in den Kurven haben wir die besten Chancen Boden gutzumachen oder zu überholen. Als es zu regnen begann, sah ich eine Chance, da das Tempo nachließ, und versuchte, noch mehr Druck auszuüben. In Kurve 5 versuchte ich sowohl Savadori als auch Morbidelli zu überholen, geriet aber auf eine schmutzige Linie. Und da die Strecke sehr rutschig wurde, verlor ich die Kontrolle über das Vorderrad.»
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Nach seinem siebten MotoGP-Rennen hat Newcomer Razgatlioglu einen WM-Punkt auf dem Konto und steht damit besser da als Pramac-Teamkollege Jack Miller, der im Sprint ebenfalls stürzte. Die Werksfahrer Fabio Quartararo und Alex Rins können 9 und 3 Punkte vorweisen, während Marco Bezzecchi (Aprilia) die Weltmeisterschaft mit 81 Zählern anführt.
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