Pedro Acosta nach Sprint-Drama: Mit so einem Umschwung rechnete er nicht
Pedro Acosta gehörte am Samstag in Jerez zu den Verlierern des MotoGP-Sprints, eine Fehlentscheidung kostete ihn ein mögliches Top-Resultat. Trotzdem zog der Red Bull KTM-Pilot positive Schlüsse.
Die Erwartungen an Pedro Acosta waren auch in Jerez hoch, doch das Wochenende des Spaniers begann holprig. Im nassen Qualifying musste er den Umweg über das Q1 nehmen, schaffte es ins Q2 und startete schließlich von Platz 6 in den Sprint. Dann begann zur Rennmitte das Regenchaos – und Acosta gehörte zu jenen, die eine Runde zu lang auf der nass werdenden Strecke blieben. Am Ende sprang nur Rang 12 heraus.
Pedro Acosta rechnete nicht mit Regen
Wer im Rennen vorne fuhr, diente als Versuchskaninchen. «Jeder spielte das gleiche Spiel, indem er versuchte, dem Führenden zu folgen», hielt Acosta fest. «Selbst Marc, der Experte für diese Bedingungen ist,
Die Bedingungen seien für alle eine Herausforderung gewesen. «Es war ziemlich knifflig zu verstehen, weil niemand dachte, dass es so stark regnen würde. Es war schwierig zu entscheiden, wann man das Motorrad wechseln sollte.»
Während der Aufholjagden gab es auf der Strecke zahlreiche Positionskämpfe, unter anderen mit Johann Zarco. Der Honda-Pilot lieferte sich mit Acosta einen erbitterten Schlagabtausch. «Bei Johann ist es immer schwer zu verstehen, wie seine nächste Aktion aussehen wird. Aber in diesem Moment spielte jeder seine Karten. Er und Honda müssen dies nutzen, um so weit vorne sein zu können.»
Wechsel zwischen trocken und nass
Die größte Herausforderung sei der Übergang zwischen den Bedingungen gewesen. «Am Ende fährst du nach Gefühl. Es war schwierig zu verstehen, wie die Bremsen funktionieren.» Mit dem Schauer rechnete Acosta nicht. «Der kam unerwartet.» Es sei problematisch gewesen zu verstehen, mit wie viel Schräglage man eine Kurve fahren konnte, da in jeder Runde andere Bedingungen herrschten.
Auch wenn es keine Sprintpunkte gab, hat Acosta das Gefühl, dass die KTM RC16 am Samstag konkurrenzfähiger war als am Freitag. «Wir haben in den Trainings viel verloren. Nun sieht es so aus, als hätten wir etwas gefunden, um in den Top-6 zu sein.»
In der WM-Tabelle blieb Acosta Dritter, allerdings rückte Marc Marquez näher an ihn heran – nur noch drei Punkte trennen die beiden Spanier.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach








