Rennsimulations-Sturz: Alex Marquez kopiert unfreiwillig Bruder Marc
Sturz in der Rennsimulation, Platz 5 und viel Zuversicht: Alex Marquez sieht in der neuen Ducati Fortschritte – und fühlt sich als Titelkandidat 2026 deutlich besser vorbereitet.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Nach dem zweiten MotoGP-Testtag in Buriram zog Gresini-Ducati-Pilot Alex Marquez trotz eines Sturzes ein positives Fazit. Der Spanier arbeitete konsequent an Abstimmung und Rennrhythmus – und sieht sich mit der neuen Ducati für die Saison 2026 besser gerüstet als im Vorjahr.
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In der Zeitenliste landete Marquez auf Rang 5 mit 0,293 Sekunden Rückstand und war damit drittbester Ducati-Pilot hinter den beiden Werkspiloten. Gleichzeitig musste er einen Zwischenfall wegstecken: Während einer Rennsimulation am Sonntag kam der 2025er-Vizeweltmeister zu Fall – auch Bruder Marc stürzte am Sonntag bei seinem Versuch, eine Renndistanz zu simulieren. Die Session musste daraufhin unterbrochen werden. «Ich glaube, die rote Flagge war wegen eines Problems mit den Airfences und nicht wegen meines Sturzes. Es war ein recht sauberer Sturz», erklärte Marquez. «Das passierte während der Rennsimulation – besser jetzt als nächsten Sonntag.» Die Maschine schlug zwar heftig ein, doch der Spanier blieb gelassen: «Alles unter Kontrolle.»
Warum Alex Marquez nicht komplett zufrieden ist Trotz des Ausrutschers zog Marquez ein überwiegend positives Fazit: «Es war nicht schlecht. Ich denke, wir haben über den ganzen Tag hinweg sehr gute Arbeit geleistet.» Vollends zufrieden sei er aber noch nicht: «Ich bin nicht zu 10 von 10 überzeugt oder zufrieden mit dem Test – eher bei 8 von 10. Es gibt noch ein paar Dinge zu verbessern.» Besonders beim Rhythmus habe man sich gegenüber dem Vortag gesteigert: «Unterm Strich fühle ich mich viel wohler als gestern.»
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Dass es weiterhin Potenzial gibt, gehört für ihn zum Alltag in der Königsklasse: «Mit einem MotoGP-Bike will man immer alles verbessern – Bremsen, Traktion, Einlenken, einfach alles. Das perfekte Motorrad gibt es nicht.» Gleichzeitig warnte er vor der Konkurrenz: «Auch andere Hersteller und Fahrer sind sehr schnell, besonders Aprilia.» Für das Rennwochenende fordert er daher kluge Entscheidungen: «Wir müssen intelligent arbeiten und nächstes Wochenende ein solides Rennwochenende abliefern.»
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
Ein zentrales Thema blieb die neue Ducati-Generation. Marquez ist überzeugt, dass das 2026er-Bike einen Schritt nach vorne darstellt im Vergleich zur GP24, die er 2025 pilotierte. «Ich denke, die Balance unseres Pakets ist dieses Jahr etwas besser als im Vorjahr, es ist kompletter. Wir haben mehr Potenzial», sagte der Gresini-Pilot. Mehr Möglichkeiten mit der aktuellen Ducati Besonders die Entwicklungsmöglichkeiten über die Saison hinweg stimmen ihn optimistisch: «Wir haben im Laufe des Jahres deutlich mehr Optionen, uns zu verbessern und verschiedene Lösungen zu testen.» Gleichzeitig mahnt er zur Realität: «Dieses Jahr wird alles enger sein, und Konstanz wird noch wichtiger sein als im vergangenen Jahr.»
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Die Arbeit mit Testfahrer Michele Pirro, der kurzfristig als Ersatz von Stammpilot Fermin Aldeguer nominiert wurde, ordnete Marquez nüchtern ein: «Er war ein Teamkollege wie jeder andere. Er verfolgt seinen eigenen Plan und testet Dinge für Ducati.» Nach seiner starken Saison 2025, die er als Vizeweltmeister abschloss, gehört Marquez nun automatisch zu den Favoriten. Der Erwartungsdruck habe sich dadurch aber nicht erhöht – im Gegenteil: «Ich spüre keinen Druck, sondern mehr Selbstvertrauen.» Im Vorjahr sei vieles neu gewesen, die Voraussetzungen in diesem Jahr sind besser: «Ich fühle mich besser vorbereitet als im Vorjahr, aber man weiß nie, ob es reicht. Die Saison ist sehr lang, und alle Details müssen richtig gemanagt werden.» Ergebnisse MotoGP-Test Buriram (kombinierte Rundenzeiten):
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Marco BezzecchiAprilia Racing
Marco Bezzecchi
Aprilia Racing
72
30
1:28,668
02
Ai OguraTrackhouse MotoGP Team
Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
79
28
+0,097
03
Fabio Di GiannantonioPertamina Enduro VR46 Racing Team
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