Pedro Acosta (KTM) überzeugt: Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Qualifying
Rechtzeitig meldete sich Pedro Acosta am letzten Buriram-Testtag zurück. Eine Woche vor dem MotoGP-Auftakt in Thailand beendete er den Test auf Rang 6. Das Fazit des Spaniers fällt wohlwollender aus.
Der letzte Testtag in Buriram ist Geschichte – in einer Woche zählt es dann auf gleicher Strecke beim MotoGP-Saisonauftakt. Für Pedro Acosta lief die Generalprobe solide: Seine Zeit von 1:29,021 min sorgte auf der kombinierten Zeitenliste für Rang 6. Und vor allem: Er ist wieder bester KTM-Pilot und stellte die interne Hierarchie rechtzeitig zum Saisonstart gerade.
«Nicht schlecht», fasste der Spanier den letzten Testtag vor dem ersten Rennwochenende zusammen. «Mit dem Zeitangriff am Morgen war ich zufrieden. Auch mit der Position. Wir waren nicht weit weg von der Spitzte!» Auf Marco Bezzecchi, der am Nachmittag die Bestzeit fuhr, verlor Acosta 0,353 sec.
Am Nachmittag stand die Rennsimulation auf dem Programm. Der Spanier zeigte sich zufrieden, und auch das Reifenmanagement läuft besser als vor einem Jahr. «Der vordere Reifen sieht am Ende immer beängstigend aus. Wir sind bis Runde 24, 25 mit dem Reifen angekommen – ganz anders als im letzten Jahr.»
Fazit nach Tests – KTM ist besser aufgestellt als 2025
Mit Blick auf das Setup ist die Basis gelegt. «Ich habe alles getestet, was ich bekommen habe. Jetzt ist es Zeit, an den Dingen für das Rennen zu arbeiten, auf die lange Distanz.» Und wie sieht es mit der Entwicklungsrichtung aus? Für Acosta ist diese zweitrangig. «Ich gehe in die Richtung, in der ich das Bike schneller fühle. Ich muss meine Stärken nutzen – extrem hart bremsen, enge Linien fahren. Vielleicht brauche ich dafür andere Setups oder einen anderen Fahrstil. Wohin die Entwicklung insgesamt geht, ist mir egal. Hauptsache, wir sind schneller als letztes Jahr.»
Genau darin liegt der Kernpunkt für ihn. «Wir können uns nur Sorgen machen, wenn wir uns selbst nicht verbessern. Aber wir können nicht kontrollieren, wenn die anderen besser werden», so der 21-Jährige.
KTM habe im Winter spürbare Fortschritte gemacht. «Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir einen Schritt gemacht. Das ist das Wichtigste.» Im vergangenen Jahr sorgten Vibrationen für Probleme. «Das ist besser geworden.» Wichtig sei vor allem das Qualifying, da dort die Grundlage für die Rennen gelegt werde.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
1:28,668 min
2.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,097 sec
3.
Marc Marquez (E)
Ducati
0,168
4.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
0,215
5.
Alex Marquez (E)
Ducati
0,293
6.
Pedro Acosta (E)
KTM
0,353
7.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
0,403
8.
Jorge Martin (E)
Aprilia
0,499
9.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
0,505
10.
Joan Mir (E)
Honda
0,628
11.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
0,634
12.
Brad Binder (ZA)
KTM
0,724
13.
Luca Marini (I)
Honda
0,783
14.
Johann Zarco (F)
Honda
0,799
15.
Maverick Vinales (E)
KTM
0,872
16.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
1,004
17.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
1,033
18.
Enea Bastianini (I)
KTM
1,060
19.
Diogo Moreira (BR)
Honda
1,252
20.
Alex Rins (E)
Yamaha
1,434
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
2,104
22.
Michele Pirro (I)
Ducati
3,109
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