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Belgrad-Comeback: Manuel Lettenbichler wieder konkurrenzfähig
Nach zwei Läufen der SuperEnduro-WM 2025/2026 musste Manuel Lettenbichler krank pausieren. In Belgrad meldete sich der 27-Jährige bei den Back-to-Back-Rennen stark zurück.
SuperEnduro-WM
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Seit dem zweiten Saisonlauf in Riesa war Manuel Lettenbichler nicht mehr am Startgatter zu sehen. Sowohl in Bilbao als auch in Budapest fehlte der Bayer vom Team Red Bull KTM Factory Racing im Line-up. Beim ersten Gastspiel der WM-Serie in Serbiens Hauptstadt Belgrad feierte er nun sein Comeback.
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Erstmals in dieser Saison qualifizierte sich Lettenbichler für das Superpole-Qualifying der sieben Schnellsten. In den drei Heats belegte er jeweils Rang sechs. Den derzeit formstärkeren Spezialisten Billy Bolt, Mitch Brightmore, Eddie Karlsson, Johnny Walker und Toby Martyn musste er den Vortritt lassen. Den nach Verletzungspause zurückgekehrten Ashton Brightmore hielt er dagegen in allen Läufen hinter sich. «Es war cool, wieder zurück zu sein. Nach so einem schwierigen Monat war ich ziemlich zufrieden», erklärte Lettenbichler im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Zwischen Familienglück und Krankheit Die vergangenen Wochen waren für den Bayer emotional wie körperlich eine Achterbahnfahrt. «Mit der Geburt unserer Tochter Ella am 28. Januar habe ich eines der schönsten Erlebnisse überhaupt gehabt», berichtete er. «Gleichzeitig war ich zuletzt richtig krank.»
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Nach Riesa sei er zunächst nur leicht angeschlagen gewesen, habe wieder trainiert – ehe ihn ein schwerer grippaler Infekt komplett ausser Gefecht setzte. Zehn Tage lang kämpfte er mit hohem Fieber, Schüttelfrost und einer starken Halsentzündung. «Ich konnte teilweise kaum schlucken und habe viel Gewicht verloren.»
Umso größer war die Freude über die gemeinsame Zeit mit seiner Frau Ewa und der neugeborenen Tochter. «Ich war bei der Geburt dabei und habe meine Frau bestmöglich unterstützt. Den beiden geht es sehr gut – das ist aktuell das Wichtigste. Meine Frau macht das alles sehr, sehr gut mit der Kleinen, und ich leiste auch meinen Beitrag mit Windeln wechseln und so weiter. Ella ist zum Glück entspannt, auch beim Schlafen läuft es bisher prima. Es ist eine wunderschöne Zeit.»
Sportlich wieder auf Kurs Zurück auf dem Bike zeigte sich Lettenbichler positiv überrascht: «Ich war erstaunt, dass ich eine so gute Pace hatte und wirklich pushen konnte. Ebenso, dass mir die Jungs ganz vorn 30 Sekunden draufhauen.» Der Rückstand auf Superstar Billy Bolt betrug in den rund siebenminütigen Rennen zwischen zwölf und 19 Sekunden – deutlich weniger als zunächst befürchtet. Zudem lieferte er sich packende Duelle, etwa mit Ashton Brightmore. «Es hat insgesamt gut gepasst», so sein Fazit.
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In der Gesamtwertung ist die Indoor-Saison allerdings bereits vorbelastet: Aktuell liegt Lettenbichler auf Rang 11, Platz 7 scheint noch erreichbar. «Ehrlich gesagt schaue ich gar nicht so sehr auf die Tabelle. Ich möchte noch zwei gute Rennen fahren und einfach wieder Teil des Paddocks sein. Ein Top-5-Ergebnis wäre natürlich cool – aber das wird schwer.»
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