Suzuki: Viñales/Espargaro uneinig über neuen Rahmen
Suzuki beendete den eintägigen Barcelona-Test mit beiden Piloten in den Top-5. Als Drittschnellster lobte Maverick Viñales den neuen Rahmen, Aleix Espargaro ist von der Evolution weniger angetan.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim Barcelona-GP hatte Suzuki grosse Probleme. Maverick Viñales klagte über massiven Reifenverschleiss und büsste als Vierter beängstigende 24 sec auf Rennsieger Valentino Rossi (Yamaha) ein, sein Teamkollege Aleix Espargaro musste das Rennen mit einem Elektronik-Defekt vorzeitig aufgeben.
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Beide Probleme galt es beim gestrigen Barcelona-Test auf den Grund zu gehen. Am Motorrad von Viñales kam ausserdem eine Weiterentwicklung des Rahmens zum Einsatz, der bereits in Valencia getestet wurde. "Am Rennsonntag haben wir das bewährte Chassis eingesetzt", erklärt Viñales. "Heute haben wir uns auf den neuen Rahmen konzentriert und er vermittelt mir mehr Vertrauen. Mit den neuen Erkenntnissen haben wir eine deutliche Verbesserung erreicht. Im Vergleich zum Rennen haben wir unsere Pace stark verbessern können, das Gefühl insgesamt ist besser. Ich wollte mehr Grip am Hinterrad und genau daran hat Suzuki gearbeitet. In Kurvenmitte kann ich jetzt weniger aggressiv mit den Reifen umgehen. Ich denke wir werden diesen Rahmen in Assen einsetzen."
Eine gegensätzliche Meinung vertritt Espargaro, der den neuen Rahmen bereits beim Barcelona-GP eingesetzt hatte. "Am Rennwochenende den neuen Rahmen einzusetzen, war für mich womöglich nicht die beste Idee – hier beim Test hatte ich dieselben Probleme wie am Wochenende", grübelte der Spanier. "Mit dem alten Rahmen und einer neuen Abstimmung fühlte ich mich wohler und die Rundenzeiten waren auch schneller. Wir konnten auch das Elektronik-Problem nachvollziehen und daraus etwas für die Zukunft lernen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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