Spaniens Moto2-Zauberer Fermín Aldeguer soll einen Deal bei der Pramac Racing-Mannschaft in der Tasche haben - die Bestätigung könnte noch vor dem Portimao-Wochenende erfolgen.
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Die MotoGP-WM hat erst ein Rennen in der Saison 2024 erlebt. Dennoch bahnt sich schon jetzt ein sehr spannender Transfer an. Der blutjunge Spanier Fermín Aldeguer, für mehrere MotoGP-Teams eine interessante Option, ist sich mit Pramac einig.
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Nach letzten Informationen aus Italien könnte Aldeguers Wechsel zur Pramac-Ducati-Truppe schon diese Woche verlautbart werden. Eine direkte Anfrage der SPEEDWEEK-Redaktion bei der Pressestelle des Teams wurde weder bestätigt noch dementiert. Der 18-Jährige aus Murcia hat auf der Boscoscuro 2023 die letzten vier Saisonrennen in der Moto2-Klasse für sich entschieden - insgesamt holte er 2023 fünf Siege.
Auch wenn er beim Auftakt der Moto2-Saison im Schatten seines Teamkollegen Alonso Lopéz stand und nicht mal Punkte erreichte, ohne Frage zählt Aldeguer zu den ganz großen Talenten des Fahrerlagers. Außergewöhnlich sein Werdegang. Aldeguer kam als Querpass ins MotoGP-Paddock. Als Teenager war der junge Mann aus Südspanien zunächst in der spanischen 600er-Meisterschaft erfolgreich. Von hier gelang ihm mit 16 Jahren der Sprung in die Europa-Serie der Moto2. Der Titelgewinn 2022 verschaffte ihm einen Fixplatz in der Speed Up-WM-Mannschaft um Luca Boscoscuro.
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Ein derartiger Transfer wird auf dem MotoGP-Fahrermarkt für ein Beben sorgen. Eine frühe Verpflichtung des Youngsters wäre aber mehr als verständlich. Wie bereits berichtet, Prima Pramac Team Manager Gino Borsoi geht selbst davon aus, dass seine Nummer 1 Jorge Martín 2025 nicht mehr im Team fährt. Pramac Racing muss an die Zukunft denken. Je schneller eine Ersatzlösung für den potenziell scheidenden "Martinator" installiert werden kann, desto besser. Sowohl für Martin – aber auch für Franco Morbidelli, der die gesamte Testphase wegen seiner Verletzung verpasst hat – könnte ein schneller Deal mit Fermìn Aldeguer Auswirkungen bei weiteren Vertragsverhandlungen haben.
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Fakt ist auch: Ende 2024 laufen zahlreiche Verträge in den Werksteams aus - zum Beispiel auch jener von Fabio Quartararo, der mit Yamaha in einer dauerhaften Performance-Senke steckt. Im Ducati-Werksteam war die sehr zeitige Vertragsverlängerung von Weltmeister Pecco Bagnaia bereits ein erstes Signal für den kommenden Transfer-Wirbel - auch hier ging es der Chefetage um Sicherheit zum Start der heißen Saison 2024.
Aus Sicht von Ducati kommt ein weiterer Umstand hinzu. Nach Aussagen von Gigi Dall`Igna ist eine Reduzierung der aktuellen Flotte von acht Motorrädern für 2025 nicht auszuschließen. Pramac Racing hätte mit der frühen Verpflichtung der Zukunftsaktie Aldeguer einen perfekten Schachzug lanciert und wäre für die anstehenden Turbulenzen auf dem MotoGP-Transfermarkt gut gewappnet.
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