Valentino Rossi: «In den schnellen Kurven zu langsam»
Langsam macht sich bei Valentino Rossi Resignation breit. Er muss schon froh sein, wenn er einen Freitag in den Top-Ten übersteht. In Assen klappte es knapp.
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Valentino Rossi hat schon schlimmere Freitage erlebt als jenen heute in Assen, den er immerhin als Gesamtneunter abschloss mit 0,879 sec Rückstand auf die Bestzeit seines Yamaha-Teamkollegen Maverick Viñales, der sich eigentlich vorgenommen hat, künftig mehr auf das Renn-Set-up zu achten.
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"Immerhin bin ich am Ende in den Top-Ten geblieben", lautete die Bilanz von Rossi. "In der Früh hatten wir zuerst ein Problem mit dem ersten Motorrad. Deshalb bin ich im FP1 nur Zwölfter geworden. Wir haben 15 Minuten verloren, deshalb hatten wir nachher immer Verspätung. Alle Gegner haben sich rascher verbessert als wir. Am Nachmittag ging es etwas besser, meine Zeitenjagd hat ganz gut geklappt. Aber ich bin nicht sehr happy. Ich bin nicht schnell genug. Ich habe auch bei der Rennpace einen Rückstand auf die schnellsten Fahrer." "Wir haben sehr, sehr viel Arbeit vor uns, denn besonders auf den schnellen Streckenabschnitten fühle ich mich nicht wohl auf dem Motorrad. Ich würde dort gerne stärker sein. Wir müssen also am Setting arbeiten. Die Reifenwahl für das Rennen ist noch offen. das Wichtigste wird, sein die Pace zu verbessern, denn da bin ich bisher nicht fantastisch."
Rossi verglich am Freitag die neue mit der alten Verkleidung. "Die Verkleidungen sind identisch, wir haben nur die Winglets getauscht. Denn auf die Strecke haben wir immer Wheelie-Probleme. Mit den neuen Flügeln werden die Wheelies weniger, aber das Bike ist dann schwieriger zu fahren. Deshalb bevorzuge ich weiter die Standard-Verkleidung. Wir müssen alles tun, um hier in den schnellen Kurven mehr pushen zu können, die Balance des Bikes muss für Samstag besser werden." Seltsam: Mit Viñales und Quartararo stehen zwei Yamaha-Markenkollegen auf den Plätzen 1 und 2.
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