Valentino Rossi: «Mehr Zuversicht als letztes Jahr»
Das Yamaha-Werksteam schloss den Sepang-Test mit den Plätzen 5 (Viñales) und 10 (Rossi) ab. Valentino zeigt viel Respekt vor Ducati und nennt die Schwachstellen der Yamaha.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Valentino Rossi (er wird am 16. Februar 40 Jahre alt) vollendete den dritten und letzten MotoGP-Testtag auf dem 5,5 km langen Sepang International Circuit an zehnter Stelle und nimmt diesen Platz auch in der Gesamtwertung aus drei Tagen. ein. Er verlor 0,916 Sekunden auf die Bestzeit von Ducati-Werkspilot Danilo Petrucci und war deshalb nicht hellauf begeistert.
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"Ich bin nur zur Hälfte glücklich und zufrieden", stellte der Monster-Yamaha-Werkspilot fest. "Denn einige Bereichen am Motorrad haben gut funktioniert, da haben wir unsere Performance verbessert. Aber andere Komponenten, von denen wir uns viel versprochen haben, haben nicht das gebracht, was wir uns erhofft haben. Einerseits haben wir bei diesem ersten Test Fortschritte gesehen, anderseits haben wir noch viel Arbeit vor uns. Denn der Rückstand ist beträchtlich. Ich bin happy mit der Atmosphäre im Team und mit den Ideen, die wir haben. Es sieht so aus, als würde Yamaha sehr konzentriert an Verbesserungen arbeiten. Das ist wichtig." "In der ‚time attack’ waren die Ducati eindrucksvoll", räumte Rossi ein. "Und wir müssen berücksichtigen, dass Márquez nicht vorne war, weil ihm die Schulter Probleme macht. Und wir haben gesehen, dass wir in der ‚hot lap‘ Aufholbedarf haben. Bei der Rennpace sind wir näher an der Spitzer dran. Aber wenn wir morgen ein Rennen fahren müssten, würden wir nicht so gut dastehen. Wir müssen konkurrenzfähiger werden. Aber wenn man bedenkt, es ist der erste Test, dann fällt mein Resümee nicht so übel aus. In zehn Tagen haben wir den Test in Katar. Bis dahin wird Yamaha kaum Neuigkeiten liefern. Aber Losail ist eine andere Piste mit anderen Temperaturen. Es wird interessant zu sehen, wie wir dort abschneiden."
"Was uns fehlt, ist die optimale Kraftentfaltung. Wir müssen bei der Motorcharakteristik beim Beschleunigen besser werden. Da leiden wir. Die Ducati sind beim Rausfahren aus den Kurven extrem schnell. Es sieht so aus, als seien auch die Fahrer sehr gut unterwegs. Ich war einmal hinter Petrucci... Die Ducati sind schnell und konstant. Unsere Beschleunigung muss besser werden."
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Michelin brachte 2000 Reifen nach Malaysia, es gab auch neue Compounds. "Ich habe die neuen Reifen ausprobiert, sie sind interessant", meinte Rossi. "Besonders ein Vorder- und ein Hinterreifen haben mir gefallen. Sie sind besser als die alten. Ich hoffe, wir bekommen sie bald bei den Grand Prix."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit welchen Gefühl reist Rossi aus Sepang ab, wenn er die Situation bei Yamaha mit 2017 und 2018 vergleicht? Rossi: "Hm… Mein Gefühl ist nicht so schlecht. Denn in den letzten zwei Jahren waren wir ein bisschen verloren. Wir haben neue Teile bekommen, Yamaha hat gearbeitet. Aber wir waren immer in der Ungewissheit: Ist es wirklich besser oder nicht? Wir hatten immer Zweifel… Diesmal haben wir etwas probiert, was vorteilhaft war, wir haben aber auch etwas probiert, was nichts gebracht hat. Immerhin haben wir eine Richtung im Auge. Wir brauchen Zeit, denn unsere Gegner sind stärker als wir. Aber wir haben jetzt mehr Zuversicht als in den letzten zwei Jahren um diese Zeit. "
Ist das neue Yamaha European Testteam mit Jonas Folger eine Hilfe? Rossi: "Ja, ganz sicher. ganz sicher. Es ist hilfreich, dass wir das Testteam mit Folger haben." MotoGP-IRTA-Test in Sepang, 6. bis 8. Februar,
kombinierte Zeitenliste:
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1. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,239 min 2. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,063 sec 3. Jack Miller, Ducati, + 0,127 4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,299 5. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,405 6. Cal Crutchlow, Honda, + 0,541 7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,783 8. Franco Morbidelli, Yamaha, +0,902 9. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,909 10. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,916 11. Marc Márquez, Honda, + 0,931 12. Alex Rins, Suzuki, + 0,941 13. Stefan Bradl, Honda, + 1,129 14. Tito Rabat, Ducati, + 1,246 15. Joan Mir, Suzuki, + 1,247 16. Fabio Quartararo, Yamaha, + 1,258 17. Johann Zarco, KTM, + 1,401 18. Pol Espargaró, KTM, + 1,512 19. Miguel Oliveira, KTM, + 1,710 20. Karel Abraham, Ducati, + 2,139 21. Andrea Iannone, Aprilia, + 2,271 22. Mika Kallio, KTM, + 2,284 23. Hafizh Syahrin, KTM, + 2,527 24. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, + 2,726 25. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,751 26. Bradley Smith, Aprilia, + 2,756 27. Yamaha Test 2 (Jonas Folger), Yamaha, + 3,004 28. Takuya Tsuda, Suzuki, + 5,037 MotoGP-IRTA-Test in Sepang, 8. Februar: 1. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,239 min 2. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,063 sec 3. Jack Miller, Ducati, + 0,127 4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,299 5. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,405 6. Cal Crutchlow, Honda, + 0,541 7. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,783 8. Franco Morbidelli, Yamaha, +0,902 9. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,909 10. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,916 11. Marc Márquez, Honda, + 0,931 12. Alex Rins, Suzuki, + 0,941 13. Stefan Bradl, Honda, + 1,129 14. Tito Rabat, Ducati, + 1,246 15. Joan Mir, Suzuki, + 1,247 16. Fabio Quartararo, Yamaha, + 1,258 17. Johann Zarco, KTM, + 1,401 18. Pol Espargaró, KTM, + 1,512 19. Miguel Oliveira, KTM, + 1,710 20. Karel Abraham, Ducati, + 2,139 21. Hafizh Syahrin, KTM, + 2,527 22. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,751 23. Bradley Smith, Aprilia, + 2,756 24. Mika Kallio KTM, + 2,781 25. Jonas Folger, Yamaha, + 3,004 26. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, + 3,480 MotoGP-IRTA-Test in Sepang, 7. Februar: 1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:58,897 min 2. Alex Rins, Suzuki, + 0,527 sec 3. Jack Miller, Ducati, + 0,620 4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,665 5. Cal Crutchlow, Honda, + 0,669 6. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,728 7. Tito Rabat, Ducati, + 0,767 8. Marc Márquez, Honda, + 0,893 9. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,948 10. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,069 11. Johann Zarco, KTM, + 1,076 12. Francesco Bagnaia, Ducati, + 1,098 13. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,204 14. Fabio Quartararo, Yamaha, + 1,211 15. Franco Morbidelli, Yamaha, +1,254 16. Stefan Bradl, Honda, + 1,333 17. Pol Espargaró, KTM, + 1,408 18. Andrea Iannone, Aprilia, + 1,613 19. Mika Kallio, KTM, + 1,626 20. Miguel Oliveira, KTM, + 1,775 21. Joan Mir, Suzuki, + 1,979 22. Karel Abraham, Ducati, + 2,348 23. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, + 2,509 24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,757 25. Hafizh Syahrin, KTM, + 2,962 26. Kohta Nozane, Yamaha, + 4,092 27. Takuya Tsuda, Suzuki, + 4,379 MotoGP-IRTA-Test in Sepang, 6. Februar: 1. Marc Márquez, Honda, 1:59,621 min 2. Alex Rins, Suzuki, + 0,259 sec 3. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,316 4. Tito Rabat, Ducati, + 0,362 5. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,430 6. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,433 7. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,537 8. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,576 9. Stefan Bradl, Honda, + 0,593 10. Pol Espargaró, KTM, + 0,692 11. Jack Miller, Ducati, + 0,762 12. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,839 13. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,981 14. Cal Crutchlow, Honda, + 1,060 15. Francesco Bagnaia, Ducati, + 1,073 16. Miguel Oliveira, KTM, + 1,281 17. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, + 1,344 18. Fabio Quartararo, Yamaha, + 1,364 19. Mika Kallio, KTM, + 1,433 20. Johann Zarco, KTM, + 1,500 21. Andrea Iannone, Aprilia, + 1,628 22. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 1,665 23. Joan Mir, Suzuki, + 1,811 24. Karel Abraham, Ducati, + 2,006 25. Jonas Folger, Yamaha, + 2,115 26. Hafizh Syahrin, KTM, + 2,232
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Zum Vergleich: Beste Pole-Zeit: Jorge Lorenzo, Yamaha, 2:00,606 min (2015) Rundenrekord: Dani Pedrosa, Honda,1:59,053 min (2015) Beste Rundenzeit: Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min (2018 Test) Shakedown-Test 2019: Aleix Espargaró, Aprilia, 2:00,500 min
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