Die Piloten der MotoGP versuchten das kurze Warm-up bestmöglich zu nutzen. Marco Bezzecchi fuhr deutlicher schneller als der Rest, angeführt von Pedro Acosta. Alex Marquez und Pecco Bagnaia auf 6 und 7.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die 10-minütige Aufwärmübung zum Großen Preis von Portugal hatte im Vergleich zu anderen Sitzungen vor dem Höhepunkt des Rennwochenendes einen höheren Stellenwert. Hintergrund: Die wichtige FP2-Sitzung war nahezu komplett wertlos. Für Regenreifen war es zu trocken, für Slicks zu nass – die Rundenzeiten am Samstagmorgen lagen etliche Sekunden über den Richtmarken. Der wichtige Belastungstest der für einen GP oft bevorzugten Medium-Reifen war ausgefallen – ein Teil davon sollte nun nachgeholt werden.
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Die Bedingungen zeigten sich dafür hervorragend. Leichte Bewölkung, kaum Wind, trockener Asphalt und Temperaturen von 16 Grad in der Luft – das Autodromo International Algarve präsentierte sich in Bestform. Auch für den weiteren Renntag sind stabile Verhältnisse vorausgesagt. 21 Piloten nahem die Session auf. Lediglich das Bike von Raul Fernandez blieb in der Box. Trackhouse Racing hatte nach dem Crash am Freitag und der resultierenden leichten Schulterverletzung für den Spanier zurückgezogen.
Die Athleten versuchten die Zeit maximal zu nutzen. Nach zwei fliegenden Runden lagen vier Ducati an der Spitze, angeführt von Rookie Fermin Aldeguer. Zwei Runden später gllich das Bild dem Q2-Resultat mit Marco Bezzecchi an der Spitze und Pedro Acosta auf Platz 2.
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Aprilia-Ass Bezzechi legte nochmals nach, kam auf eine 1:38,292 min und beendete das Warm-up als Schnellster, über eine halbe Sekunde vor Acosta.
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Zum Vergleich: Im Qualifying war die Uhr für Pole-Setter Bezzecchi bei einer 1:37,556 min stehengeblieben. Bezzecchis beste Rennrunde im Sprint: 1:38,0 min. Acosta, Morbidelli, Aldeguer, Mir und Marquez komplettierten die Top-6. Pecco Bagnaia wurde Siebter vor der besten Yamaha, wieder einmal mit Fabio Quartararo.
Besonders wichtig war das Warm-up für Marc-Marquez-Ersatz Nicolo Bulega. Der Italiener war im Sprint nach vier Runden per Sturz auch geschieden. Der Superbiker sammelte in der kurzen Session weitere MotoGP-Kilometer und landete mit 2,1 sec Rückstand auf Platz 19. Trotz der hohen Pace kam im Warm-up kein Pilot zu Fall. Ergebnisse MotoGP Portimao, Warm-up (9. November):
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1. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, 1:38,292 min 2. Pedro Acosta (E), KTM, +0,544 sec 3. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,620 4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,628 5. Joan Mir (E), Honda, +0,707 6. Alex Marquez (E), Ducati, +0,779 7. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,823 8. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,894 9. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,159 10. Ai Ogura (J), Aprilia, +1,252 11. Johann Zarco (F), Honda, +1,331 12. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,347 13. Pol Espargaro (E), KTM, +1,500 14. Brad Binder (ZA), KTM, +1,550 15. Enea Bastianini (I), KTM, +1,561 16. Luca Marini (I), Honda, +1,589 17. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,677 18. Alex Rins (E), Yamaha, 1,848 19. Nicolo Bulega (I), Ducati, +2,146 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,510 21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,513
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