Weltmeister Marc Marquez: Belastungsprobe im spanischen Winter
Noch im Jahr 2025 bestieg MotoGP-Weltmeister Marc Marquez nach mehrmonatiger Pause wieder ein Motorrad. Vier Wochen vor dem MotoGP-Comeback beweist «MM93» wieder Muskelstärke – im Schnee.
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Statt sich an einen exotischen Urlaubsort zu flüchten, hat sich die Familie Marquez nach einem hektischen Jahresabschluss mit Terminen am Fließband entschieden, die wenigen Tage der echten Winterpause in der spanischen Heimat zu verbringen. Im Januar 2026 ist die auch in der Provinz Lleida wörtlich zu nehmen. Spaniens Norden ist von Schnee bedeckt.
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Dass es um den geschundenen Rennfahrerkörper des Multichampions inzwischen wieder besser steht, beweist eine jüngst über die Social-Media-Kanäle der berühmtesten Söhne von Cervera veröffentlichte Bilderserie. Vier Wochen vor der Rückkehr auf die MotoGP-Werks-Desmosedici ist das Vertrauen in den eigenen Körper offensichtlich komplett zurückgekehrt. Statt eines Entspannungsspaziergangs tollt «MM93» wie ein junger Hund durch den Schnee und wirbelt dabei auch Lebensgefährtin Gemma Pinto durch die Kälte.
Um ohne jegliche Einschränkungen in die Mission «Titelverteidigung» starten zu können, hatte sich der 32-Jährige in Abstimmung mit Medizinern und Ducati im November gegen ein risikoreiches Comeback zum Saisonfinale in Valencia entschieden.
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Seit dem Unfall auf dem Mandalika Circuit am 4. Oktober, bei dem sich der 2025er-Weltmeister Verletzungen an der rechten Schulter zugezogen hatte, sind nun bereits drei Monate vergangen. Kurz vor Weihnachten meisterte Marquez die erste Flat-Track-Einlage auf der leichten Einzylinder-Ducati.
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Wenn sich Marc Marquez erstmals wieder auf sein Arbeitsgerät begeben wird, stehen für die Nummer 93 über 17 Wochen oder 122 Tage MotoGP-Abstinenz im Protokoll. Die 2025 neu geschaffene Testregel (ein Tag extra) für verletzte Piloten greift nur während einer laufenden Saison. Damit stehen dem siebenfachen MotoGP-Weltmeister insgesamt nur fünf Testtage vor dem ersten Kräftemessen in Buriram (28. Februar) zur Verfügung. An der Fähigkeit des Titelträgers, auch 2026 wieder ganz oben zu stehen, zweifelt niemand. Was nichts an der Tatsache ändert, dass sämtliche fahrerischen Großkaliber, angeführt von Vize-König Alex Marquez, Aprilia-Ass Marco Bezzecchi, dem 2024er-Weltmeister Jorge Martín sowie KTM-Held Pedro Acosta – stand heute – allesamt in körperlicher Topform in die MotoGP-Saison 2026 starten werden.
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