Rennfahrer aus Australien haben einen guten Ruf. Tom Bramich will bei seinem Debüt in der Supersport-WM 300 seinen Landsleuten Troy Bayliss & Co. alle Ehre machen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Australien hat schon immer außergewöhnlich gute Rennfahrer hervorgebracht. Zum Beispiel der zweifache MotoGP-Weltmeister Casey Stoner, die Superbike-Weltmeister Troy Bayliss (3-fach) und Troy Corser (2-fach) oder Könner wie Chris Vermeulen, Karl Muggeridge und Anthony Gobert. Dabei ist der Sprung auf die WM-Bühne für Piloten von Down-Under ein enormer Kraftakt – vor allem finanziell. Mit Tom Bramich wird in der anstehenden Supersport-WM 300 ein neues Talent versuchen, in Europa Fuß zu fassen.
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Bramich ist 22 Jahre alt und hat zwei nationale Meisterschaftssiege in seiner Vita stehen. 2015 gewann er die australische Moto3-Serie, im vergangenen Jahr triumphierte er mit Yamaha im Supersport 300. Für den WM-Einstieg wechselt der Bursche auf die dominierende Kawasaki Ninja 400. Als Standort in Europa wählte Bramich das walisische Holywell aus. Mit 19 Jahren hatte der Australier in Thruxton ein Moto3-Rennen in der britischen Meisterschaft bestritten. Sprache und Linksverkehr sind Bramich vertraut. "Ich wohne dort zusammen mit Ben Currie, der in der BSB fährt. Die Gegend ist großartig, es gibt Berge und die Landschaft sehr hügelig – perfekt für Laufen und Radfahren. In Wales gibt es auch eine große Mountainbike-Community, mit der ich trainieren werden", sagte Bramich. "Am 14. März sitze ich in Misano zum ersten Mal auf dem Motorrad, auch in Aragón, Jerz und Portimão werden wir testen." Für Bramich sind aber alle Rennstrecken im Kalender der Supersport-WM 300 Neuland! Die Kawasaki Ninja 400 lernte der 22-Jährige bereits in Down-Under kennen. "Was für ein starkes Motorrad", stellte Bramich begeistert fest. "Ich fühlte mich sofort wohl und wurde mit jeder Runde schneller und sicherer. Unglaublich, wie präzise die Gasannahme funktioniert und wie präzise das Getriebe rauf und runter schaltet. Ich bin gespannt wie es läuft, wenn die Abstimmung nach meinen Wünschen eingestellt ist."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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