Marco Nekvasil: Nach IDM-Siegen zurück nach Spanien
Nach einer neunwöchigen Sommerpause geht es für Marco Nekvasil und das Team Interwetten Fritze Tuning an diesem Wochenende in der Moto2-EM auf dem Circuito de Albacete weiter.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der 18-jährige Niederösterreicher Marco Nekvasil hat sich in der langen Pause seit dem letzten Rennwochenende der Moto2-Europameisterschaft im MotorLand Aragon Anfang Juli mit Gaststarts in der Internationalen Deutschen Meisterschaft sowie beim Langstrecken-Klassiker des Acht-Stunden-Rennens in Suzuka Ende Juli in Form gehalten.
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Letzteres war allerdings eine komplett neue Herausforderung für Nekvasil, da dort im Gegensatz zur Moto2-Europameisterschaft mit 1000-ccm-Superbikes gefahren wird. Auch beim vierten Meisterschaftsevent der Moto2-EM in Albacete blickt Nekvasil keiner einfach zu meisternden Aufgabe entgegen, da die Streckenkenntnisse des Interwetten-Fritze-Tuning-Pilot auf dem Circuito de Albacete ziemlich beschränkt sind. Er kennt die Strecke nur von einem einzigen Besuch vor sechs Jahren.
Nekvasil belegt im Moment den 14. Gesamtrang in der seit diesem Jahr zur Europameisterschaft erhobenen Moto2-Serie der Spanischen Meisterschaft. "Nach der langen Sommerpause unserer Meisterschaft bin ich froh, dass es an diesem Wochenende wieder weitergeht. Die Rennstrecke in Albacete kenne ich von einem Besuch vor sechs Jahren. Das ist inzwischen eine Weile her, daher werde ich bestimmt einen Trainingstag brauchen, um mich wieder zurechtzufinden."
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"Es ist schade, dass wir auch dieses Mal die Gelegenheit des offiziellen Tests als Vorbereitung für diese EM-Runde nicht genutzt haben. Es wäre eine große Hilfe gewesen und hätte den Start in das Wochenende bestimmt um vieles vereinfacht. In dieser hartumkämpften Rennklasse sind Trainings- und Testkilometer einfach enorm wertvoll. Außerdem bin in den vergangenen neun Wochen nicht einmal auf meiner Moto2-Rennmaschine gesessen. Zum Glück haben sich zwei Renneinsätze in der IDM und beim Langstrecken-WM-Lauf in Suzuka ergeben. Der Trip nach Japan war wirklich eine großartige Erfahrung für mich. Zudem hat unser Team als Vierter der Stock-Kategorie sehr gut abgeschnitten."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In der IDM Supersport erzielte Nekvasil auf dem Schleizer Dreieck die Plätze 2 und 1. In Assen siegte er erneut. "Noch erfolgreicher verliefen meine Gaststarts in der 600-ccm-Supersport-Klasse der Deutschen Meisterschaft. Diese Erfolge haben dem Selbstvertrauen sehr gut getan. Von der Motorleistung her waren die Rennen in der IDM ein gutes Training, doch für die lange Sommerpause war ich viel zu wenig mit meiner FTR-Moto2 unterwegs. Daher erwartet mich eine schwierige Aufgabe in Albacete. Aber wir werden wie immer alles geben und verbissen kämpfen, um am Sonntag von unserem ersten Top-10-Ergebnis berichten zu können. Ich freue mich schon auf die bevorstehenden Aufgaben."
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