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Michael Grabmüller: Nach Karriereende wird «wilde» Ehe legalisiert
Während seine Kollegen bereits eifrig Testfahrten absolvieren und letzte Vorbereitungen für den Saisonstart vornehmen, bleibt der Seitenwagen des Österreichers Michael Grabmüller in der Garage.
Seitenwagen
Im Artikel erwähnt



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Beim Sidecar Festival in Oschersleben sorgte Michael Grabmüller für gehöriges Aufsehen. Der erfahrene Österreicher und sein tschechischer Beifahrer Ondrej Kopecky waren bei ihrem Sieg im Sprintrennen der Internationalen Sidecar Trophy mit ihrem F2-Gespann eine Klasse für sich. Ihre Rundenzeiten waren bei vergleichbaren Bedingungen gleich schnell wie die von Tim Reeves/Ferry Segers im WM-Rennen der F1-Seitenwagen.
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In der Endwertung der Sidecar-Trophy 600 mussten sich das Duo nur der estnischen Paarung Eero Pärm/Avo Kuusk geschlagen geben. Aber anstatt sich an diesen Erfolgen neue Motivation zu holen, sollte es der Ausklang einer bemerkenswerten Laufbahn zu sein, die gemeinsam mit seinem Bruder Bernd um die Jahrtausendwende in der tschechischen Meisterschaft für historische Beiwagen ihren Anfang nahm. Schon 2021 erklärte der dreifache Familienvater seine Karriere als beendet, dieses Mal soll die Entscheidung dagegen unwiderruflich sein. «Mein F2-Seitenwagen funktioniert perfekt. Bis jetzt musste ich nur einmal die Kupplung wechseln, ich könnte also sofort wieder loslegen, aber ich habe erkannt, dass der Spaß verloren gegangen ist. Bei der Anreise nach Oschersleben bin ich vier Stunden im Stau gestanden, weil die deutschen Grenzbeamten wieder verstärkt Kontrollen durchführen. Das will ich mir nicht länger antun», offenbarte der 52-jährige Niederösterreicher im Gespräch mit dem Autor. Österreichs Seitenwagen-Ass sagt leise servus
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«Seit ich von Oschersleben retour bin, habe ich nicht einmal das Gespann ausgeladen, es steht unberührt im Transporter. Der zeitliche und finanzielle Aufwand wurden mir einfach zu groß. Ein Rennwochenende hat mich immerhin um die 2.400 Euro gekostet, wobei jedes Mal allein 1.400 Euro für die Reifen zu berappen waren. Und wenn man um Podiumsplätze mitmischen, dabei aber keine Unfälle riskieren will, dann darf man auch nicht an der falschen Stelle sparen.»
Grabmüller, der sieben Mal an den Rennen zur Tourist Trophy teilgenommen hat und zweimal das Ziel an der beachtlichen 13. Stelle gesehen hat, wird dieses Jahr mit der Familie auf die Isle of Man reisen. «Ich bin ja auf den Sozialen Medien wie Facebook oder Instagramm nicht vertreten. Außer auf speedweek.com gibt es kaum Berichte zum Seitenwagen-Rennsport und zur Tourist Trophy, deswegen schaue ich mir das Ganze einmal aus der Zuschauerperspektive an.»
Außer bei der TT wird der zweifache Zweite der Sidecar F2 World Trophy an keiner Rennstrecke zu sehen sein. «Die Prioritäten haben sich verlagert. Mit drei Kindern wird einem nie langweilig. Tim, Ben und Mia spielen Fußball, außerdem interessiert sich Ben fürs Kartfahren. Allerdings fehlen ihm derzeit noch fünf Zentimeter Körpergröße, bis er den machen und dann auch offiziell fahren darf. Es ist also nur eine Frage der Zeit.» «Grabi» nach Karriereende: «An Hochzeit wird gearbeitet»
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«Es war wirklich eine tolle Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte. Finanziell war es zwar immer eine Gradwanderung, trotzdem habe ich einiges erreicht», so Grabmüller, der 2008 den Titel in der IDM Seitenwagen nur um einen Punkt verpasst und 2017 die Weltmeisterschaft an der fünften Stelle beendet hat. «Ich habe in den über 20 Jahren im Rennsport nicht nur viel coole Menschen, sondern auch meine Lebenspartnerin kennengelernt.» In absehbarer Zeit soll übrigens seine «wilde» Ehe mit der Schweizerin Sophia Kirchhofer legalisiert werden. Den Zeitpunkt lässt sich Grabmüller allerdings offen. «Versprochen, an der Hochzeit wird gearbeitet und sie wird definitiv noch vor meinem 60. Geburtstag über die Bühne gehen. Wann sie allerdings genau stattfinden wird, kann ich beim besten Willen nicht sagen.»
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