Licht und Schatten in Dänemark
Die Linienwahl auf der schwierigen Bahn in der Halle von Herning war nicht einfach. Mit dem zweiten Renntag bin ich zufriedener als mit dem ersten.
Bei meinem ersten Renneinsatz in diesem Jahr habe ich zwei ganz unterschiedliche Rennen erlebt. Positiv verlief für mich der Samstagabend beim Indoor-Rennen in Herning, als ich erst knapp im Semifinale scheiterte und vor allem in den ersten vier Läufen eine gute Leistung zeigen konnte. Mit elf Punkten habe ich sogar das Klassement angeführt.
Ein grober Fehler nach gewonnenem Start in meinem letzen Vorlauf kostete mich dann die Führung in der Gesamtwertung, das machte sich vor allem im Semifinale bemerkbar. Von einem schlechteren Startplatz aus konnte ich zwar permanent Nicki Pedersen, der vor mir auf Rang 2 lag, attackieren, doch dieser machte mir mit seiner Routine geschickt die Türe zu, so musste ich im Finale der Tagesbesten zuschauen.
Der erste Renntag war für mich weniger gut gelaufen. Zum einen war die Bahn in einem nicht idealen Zustand. Doch ich habe auch selbst Fehler auf dem Motorrad gemacht und war oftmals etwas zu aggressiv und habe dadurch Punkte verschenkt. Nach dem Rennen haben wir dann den Tag sofort anhand von Videos analysiert und gemeinsam mit Egon Müller eine aus unserer Sicht optimale Linie auf der schwierig zu fahrenden Bahn festgelegt.
Das ganze gepaart mit einer etwas weniger aggressiven Fahrweise erwies sich wie bereits erwähnt als deutlich erfolgreicher. Mit dem Rennen am Samstag konnten wir deutlich zufriedener sein als mit dem Auftritt am Freitag. Zufrieden war ich auch mit meinem gesamten Team, das vor Ort einen guten Job abgeliefert hat.
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