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Ducati tobt: «Es ist sehr einfach, Gegner zu besiegen, die nichts machen»

Nach der erneuten Einbremsung der Ducati Panigale V4R platzte Ducati-Technikkoordinator Marco Zambenedetti der Kragen. Der Italiener kritisierte vor allem die mangelnde Entwicklung der Konkurrenz.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt



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Am Donnerstag vor dem fünften Saisonlauf der Superbike-WM in Most verkündeten die Serienverantwortlichen eine weitere Einschränkung für die Ducati Panigale V4R. Zum zweiten Mal in der laufenden Saison wurde die maximale Kraftstoff-Durchflussmenge um 0,5 kg/h reduziert. Bereits vor dem Rennwochenende in Assen musste Ducati einen entsprechenden Einschnitt hinnehmen.

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Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com machte Ducati-Technikkoordinator Marco Zambenedetti deutlich, dass die Fuel-Flow-Limitierungen aus seiner Sicht sehr wohl Wirkung zeigen – entgegen der Kritik vieler Beobachter. «Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie oft wir bereits bestraft wurden», erklärte der Italiener. «Ich stimme überhaupt nicht zu, dass sich nichts verändert. Die Auswirkungen auf die Leistungsentfaltung sind enorm.»

Klare Kritik: Ducati von den Herausforderern enttäuscht

Gleichzeitig sparte Zambenedetti nicht mit Kritik an den rivalisierenden Herstellern. «Es ist sehr einfach, Gegner zu besiegen, die nichts tun, um sich zu verbessern», betonte er. Vor allem Honda und Yamaha blieben bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück. «Abgesehen von BMW sehe ich nichts», urteilte der Ducati-Technikchef über die Arbeit der Konkurrenz.

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Dass die Herausforderer trotz Zugeständnissen im Reglement weiterhin hinterherfahren, sorgt bei Zambenedetti für Unverständnis. «Ich bin enttäuscht», gab er offen zu. «Ich hatte deutlich größere Erwartungen an die anderen Hersteller. Vielleicht haben sie sich entschieden, ihre Motorräder, Ingenieure, Arbeitsweisen und Fahreraufgebote nicht weiterzuentwickeln. Stattdessen beschweren sie sich über diejenigen, die gute Arbeit leisten.»

Wohin steuert die Superbike-WM?

Tatsächlich befindet sich Ducati in einer schwierigen Situation. Einerseits haben die Italiener ihre Hausaufgaben nahezu perfekt erledigt und ein bereits konkurrenzfähiges Motorrad nochmals verbessert. Andererseits leidet die Superbike-WM zunehmend darunter, dass Woche für Woche dieselben Hersteller und Fahrer dominieren.

Zambenedetti blickt deshalb mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung der seriennahen Weltmeisterschaft. Trotz der bereits eingeführten Super-Concessions, die schwächeren Herstellern zusätzliche Freiheiten ermöglichen sollen, sieht er bislang kaum Fortschritte.

«Ich bin besorgt», erklärte der Italiener. «Wir sind hier, um unsere Produkte zu promoten. Wenn die Zuschauerzahlen sinken, dann gehen auch die Investitionen zurück. Wir sind offen dafür, mit den anderen Herstellern darüber zu sprechen, wie sie ihre Schwächen beheben können. Man kann über mehr Flexibilität im Reglement diskutieren, um ihnen zu helfen. Aber die Grundlage muss sein, dass sie in ihren Werken arbeiten. Wir können keine Performance verschenken. Das wäre respektlos gegenüber denjenigen, die gute Arbeit leisten – gegenüber BMW und uns.»

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Supersport-Format für Zambenedetti keine Option

Immer wieder wird in diesem Zusammenhang darüber diskutiert, das aus der Supersport-WM bekannte Next-Gen-Konzept künftig auch in der Superbike-Klasse einzusetzen und die Motorräder stärker über Elektronik, Zusatzgewicht oder individuelle Eingriffe anzugleichen.

Die Rennen in der Supersport-WM sind ausgeglichen und spannend. Die Balanceregel funktioniert. Doch von einem solchen Format in der Superbike-WM hält Zambenedetti allerdings nichts: «An einer solchen Meisterschaft bin ich nicht interessiert.»

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