Martin Brundle zu neuen Regeln: «Autos wirkten schnell und lebendig»
Für Martin Brundle haben die neuen Formel-1-Regeln in Miami den Test bestanden. Allerdings betont der Ex-Pilot die Rolle der Rennstrecke – und er beschreibt sein Zögern im Sprint.
Die Formel 1 fuhr in Miami erstmals mit den leicht angepassten neuen Regeln. Das Fazit ist unter den Fahrern ein vorsichtig-positives «geht in die richtige Richtung». Auch der frühere Rennfahrer und jetzige TV-Experte Martin Brundle zieht ein positives Fazit.
In seiner Kolumne für Sky erklärt er: «Die Auszeit (zwischen Japan und Miami, bedingt durch die zwei Rennabsagen, Anm.) wurde genutzt, um die komplexe Leistungsentfaltung der neuesten Fahrzeuge zu optimieren – im Wesentlichen, um die kombinierte Motor- und Batterieleistung über eine Runde hinweg gleichmäßiger zu verteilen und zudem die potenziell erheblichen Anfahrtsgeschwindigkeiten von Fahrzeugen und Fahrern mit unterschiedlichen Antriebsstrategien zu verringern.»
Fahrer zufriedener, Autos schnell und lebendig
Brundles Fazit ist positiv: «Die Fahrer schienen insgesamt viel zufriedener zu sein, und die Autos wirkten schnell und lebendig, mit einem ordentlichen Leistungsüberschuss gegenüber dem Grip beim Herausfahren aus den Kurven.»
Miami batteriefreundliche Strecke
Allerdings merkte der britische Ex-Pilot auch an: «Miami war in Bezug auf das Aufladen der Batteriespeicher von vornherein einfacher als manche anderen Rennstrecken, doch die Feinabstimmung der technischen Regeln ging eindeutig in die richtige Richtung.»
In einem Moment dachte Brundle allerdings fast, dass das veränderte Reglement übers Ziel hinausgeschossen wäre: «Beim 19-Runden-Sprint hatte ich Bedenken, dass wir zu viel geglättet hatten. Abgesehen von einigen frühen Duellen, die vor allem entstanden, nachdem Kimi Antonelli erneut einen schlechten Start von der Pole-Position hatte, entwickelte sich schnell ein stabiles und recht dominantes Rennen mit Doppelsieg für das McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri vor Charles Leclercs Ferrari.»
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