Die Edinburgh Monarchs sind neuer Premier-League-Champion. Kevin Wölbert feuerte das schottische Team mit einem Maximum zum frühzeitigen Gewinn des Titels.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Gestern abend war es so weit. Das Team um den Heidhofer musste zum Auswärtsrennen nach Stoke und brauchte nur noch einen einzigen Punkt, um sich drei Rennen vor Abschluss der Premier League den Titel zu sichern. Eine Niederlage mit sechs Punkten oder weniger hätte Edinburgh auswärts einen Punkt beschert. Doch daraus wurde nichts; mit zehn Punkten Vorsprung gewannen sie sogar gegen die Stoke Potters und sackten vier weitere Punkte ein. Ihre beeindruckende Auswärtsbilanz setzt sich damit fort. Acht von zehn Rennen gewannen die Schotten fern der Heimat. Auch Frank Facher, die Nummer 1 der Potters, konnte mit seinen vier Punkten den Lauf von Edinburgh nicht stoppen.
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"Auch wenn wir zum Schluss schon etwas damit gerechnet haben, kann ich es noch gar nicht glauben, dass wir die Premier League gewonnen haben", sagt Kevin Wölbert, der zusammen mit Ryan Fisher mit jeweils 13+2 Punkten das Rennen bei den Potters dominierte. "Ich bin stolz, Teil eines so tollen Teams zu sein. Weil wir als Einheit auftreten, sind wir so stark, es macht einfach Spass", fährt der erste deutsche Premier-League-Champion fort. Viel Zeit zum Feiern und besonders zum Ausnüchtern bleibt den Monarchs jedoch nicht. Schon heute abend müssen sie zum nächsten Match nach Glasgow fahren.
Bereits jetzt steht Edinburgh als Meister der Premier League fest, jedoch ist die Saison damit für sie noch lange nicht zu Ende. In der Premier-Play-off-Trophy fahren die Top 4 der Liga um den Platz im Relegationsmatch gegen den Letzten der Elite League. In dem zweiteiligen Rennen geht es um den Aufstieg in das englische Oberhaus. Der Sieger der Play-off-Trophy wird aller Voraussicht nach auf die Ipswich Witches treffen, die seit längerem am unteren Elite-Leauge-Tabellenende festkleben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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