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Sprint-Sieger George Russell: «Uns erwartet ein enges GP-Qualifying»

George Russell durfte sich in Zandvoort über den Sprint-Sieg freuen. Der Brite hatte Glück, denn die Wettergötter liessen ihn auf trockener Bahn über die Ziellinie kommen, danach kam der Regen.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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George Russell machte im Sprint von Zandvoort alles richtig und sicherte sich von der Pole aus den Sieg im Mini-Rennen. Es war der vierte Sprint-Triumph seiner Formel-1-Karriere, und das zweite Mal in diesem Jahr, dass er sich den ersten Platz in einem Mini-Rennen sichern konnte. Dabei hatte der Brite auch Glück, denn der drohende Regen liess so lange auf sich warten, bis er über der Ziellinie war, dann setzte er ein.

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«Wir haben gerade darüber geredet, eine Runde mehr, und das Ergebnis des Rennens wäre wohl ganz anders ausgefallen. Ich bin froh, dass es nicht so kam», erklärte der Mercedes-Pilot. Zum Sprint sagte er: «Ich hatte einen grossartigen Start, aber dann sahen die Ferrari sehr schnell aus, ich denke also, dass es heute im GP-Qualifying sehr eng zu und her gehen wird.»

«Ich habe eigentlich nur meine Reifen geschont, denn ich wusste, wenn es Überholmanöver geben würde, dann am Ende des Rennens. Ich wusste, dass Leclerc schnell sein würde, wenn er an Lando vorbeikommt, deshalb gab ich wieder mehr Gas, als ich ihn im Rückspiegel sah, und wir konnten etwas davonziehen», schilderte der siebenfache GP-Sieger.

Mit Blick auf die anstehende Zeitenjagd für die GP-Startaufstellung verriet Russell: «Wir werden da und dort ein paar kleine Anpassungen vornehmen, bevor wir ins GP-Qualifying gehen, aber keine grossen Veränderungen umsetzen. Mal schauen, wie weit wir damit kommen.»

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So lief der Sprint:

Gleich zwei Piloten mussten den fünften Sprint des Jahres von der Boxengasse in Angriff nehmen: Am Aston Martin von Fernando Alonso und am Williams von Carlos Sainz wurde im Parc Fermé noch gearbeitet, weshalb sie nicht in der Startaufstellung standen. Auch Sergio Pérez wurde aus der Box geschoben, als der Rest die Aufwärmrunde absolvierte, doch offensichtlich hielt ihn ein Problem davon ab, das Mini-Rennen rechtzeitig in Angriff zu nehmen.

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Polesetter George Russell verteidigte die Führung, hinter ihm reihten sich Lando Norris, Charles Leclerc, Kimi Antonelli, Oscar Piastri, Max Verstappen, Lewis Hamilton, Pierre Gasly, Gabriel Bortoleto und Arvid Lindblad auf den weiteren Top-10-Plätzen ein. Einen Platzverlust musste nicht nur Piastri hinnehmen, auch Lawson-Ersatz Yuki Tsunoda rutschte auf die 13. Position.

Den schlechtesten Start absolvierte Nico Hülkenberg, der auf der ersten Runde gleich vier Positionen einbüsste und weiter durchgereicht wurde. Die meisten Fahrer waren auf den Medium-Reifen unterwegs, nur Leclerc und Ollie Bearman hatten die weichen Gummis am Auto. Während Pérez mit zwei Runden Rückstand den Sprint in Angriff nahm, wurde Hülkenberg auf den 21. Platz durchgereicht.

Bittere Pille für Nico Hülkenberg

Am anderen Ende des Feldes geriet Leclerc unter Druck von Antonelli, der im Sprint-Qualifying bei einem Ausritt seinen GP-Renner beschädigt hatte, weshalb er im Kampf um die Pole nichts ausrichten konnte. Einen starken Speed zeigte auch Hamilton, der Verstappen auf die Pelle rückte. In Runde 6 wurde Hülkenberg angewiesen, seinen Audi an der Box abzustellen. Erst zum Schluss des 24-Runden-Rennens kam er wieder auf die Bahn.

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Auch nach einem Drittel des Sprints führte Russell vor Norris und Leclerc. Antonelli, Piastri, Verstappen, Hamilton und Gasly komplettierten die Top-8. Bortoleto, Lindblad, Franco Colapinto, Tsunoda, Esteban Ocon, Bearman, Alex Albon, Lance Stroll, Valtteri Bottas, Alonso, Sainz und Pérez folgten auf den weiteren Positionen.

In Runde 10 erlebte Norris eine Schrecksekunde, was Leclerc die Chance gab, aufzuschliessen. Sein unruhiges Heck sorgte für einen sichtbaren Zeitverlust, er verlor im Vergleich zu Russel eine Sekunde in zwei Runden. Zur Halbzeit hatte sich an der Spitze noch nichts geändert. Auch Tsunoda, der Lawsons Racing Bulls-Renner hatte übernehmen dürfen, weil der Neuseeländer bei Red Bull Racing den verletzten Isack Hadjar ersetzte, war immer noch auf Position 13 unterwegs.

Vierter Sprint-Sieg von George Russell

Während Audi ein Problem mit der Power als Ausfallgrund für Hülkenberg angab, wurde der Abstand zwischen Norris und Leclerc wieder grösser. Auch Verstappen hatte es geschafft, Hamilton etwas abzuschütteln. Die Atempause währte allerdings nicht lange, denn bald schloss Hamilton wieder auf. Und auch sein TEamkollege Leclerc fand einen guten Rhythmus und rückte Norris wieder auf die Pelle.

In Runde 17 wurde Sainz an die Box beordert. Der Williams-Pilot war zu diesem Zeitpunkt als Zwanzigster unterwegs. Nur Pérez lag hinter ihm. Der Spanier kam später wieder auf die Bahn. An der Spitze schaffte es Leclerc in Runde 18 endlich an Norris vorbei. Der Monegasse zog daraufhin gleich davon. Auch Antonelli kam Norris nun näher. Der Weltmeister lief Gefahr, durchgereicht zu werden.

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Albon wurde über Funk gewarnt, dass für die letzten beiden Sprint-Runden Regel erwartet wurde, während Polesetter Russell seinem vierten Sprint-Sieg entgegeneilte. Der Brite machte alles richtig und durfte sich über den ersten Platz freuen.

Auch Leclerc, Norris, Antonelli, Piastri, Verstappen, Hamilton und Gasly, die die weiteren Top-8-Positionen belegten, durften sich über Punkte freuen, während Bortoleto, Lindblad, Lawson, Colapinto, Tsunoda, Ocon, Bearman, Albon, Stroll, Alonso, Bottas, Sainz, Pérez und Hülkenberg sahen die Zielflagge, gingen aber leer aus. Kaum war die Zielflagge gefallen, kam der Regen.

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Pos

Fahrer

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Team

Start Nr

Runden

Zeit

01

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

81

8

1:12,610

02

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

44

10

+0,063

03

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

8

+0,085

04

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

7

+0,314

05

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

7

+0,412

06

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

7

+0,454

07

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

Arvid Lindblad

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

41

9

+0,464

08

Yuki Tsunoda

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

Yuki Tsunoda

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

22

9

+0,475

09

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

10

8

+0,505

10

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5

10

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