Das slowenische Start-up STRiX hat eine Elektro-Enduro für militärische und polizeiliche Spezialeinheiten entwickelt. Eine Version für den zivilen Markt ist in Arbeit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Weil Geländemotorräder mit Elektro-Antrieb im militärischen Einsatz schwieriger zu orten sind (kaum Lärm, weniger Hitzeabstrahlung) ploppen derzeit fast im Monatstakt Start-Ups auf, welche Elektro-Enduros für den Einsatz beim Militär oder in Spezialeinheiten vorstellen. So auch STRiX aus Slowenien.
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Die «Tactical Electric Enduro» von STRIX wird von einem Elektromotor angetrieben, der 70 kW (95 PS) leistet und mit einem Drehmoment von 975 nm auftrumpft. STRiX gibt das Gewicht mit 138 kg an, wobei die Batterie eine vergleichsweise mittelprächtige Kapazität von 6,2 kWh aufweist, was für 40 bis 80 km reichen soll. Die Ladezeit beträgt zwei Stunden, von 20 % auf 80 % reicht ca. eine Stunde. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt STRiX aber auf eine Konstruktion mit schnell austauschbaren Akkus. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch bei 130 km/h abgeriegelt – das sollte reichen für Singletrails und Waldpassagen. Für spezielle Situationen kann rückwärts gefahren werden. Alle Komponenten sind wasserdicht und nach IP67/68 zertifiziert, was weitaus tiefere Wasserdurchfahrten ermöglicht als mit jeder konventionellen Enduro. Im Militär von zusätzlicher Bedeutung ist der geringere Wartungsaufwand im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor.
STRiX arbeitet an einer zivilen Version mit Strassenzulassung und will 2027 in der Kategorie Mission 1000 an der Dakar-Rallye antreten. In dieser Kategorie treten (unter anderem) Elektro-Motorräder auf einer stark verkürzten Strecke und ohne Zeitmessung an.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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