Aprilia-Ass Eugene Laverty: «Aussenseiter in Jerez»
Eine Minimal-Chance auf den Superbike-WM-Titel hat Eugene Laverty noch. Der Aprilia-Pilot will in Jerez zumindest seinen Teil dazu beitragen.
Eugene Laverty ist der ärgster Verfolger von WM-Leader Tom Sykes - wenn man das bei 37 Punkten Rückstand überhaupt noch so bezeichnen kann. Der Nordire selbst sprach nach dem Meeting in Magny-Cours davon, dass die Weltmeisterschaft praktisch entschieden ist.
Doch wenige Tage vor dem Saisonfinale der Superbike-WM in Jerez keimt wieder Hoffnung im Aprilia-Piloten. So lange rechnerisch noch alles möglich ist, darf der WM-Titel noch nicht abgeschrieben werden. "Wir haben noch eine gewisse Aussenseiter-Chance", sagt der 27-jährige Laverty. "Ich kann nur versuchen die beiden Rennen am Sonntag zu gewinnen, den Rest wird man sehen. Wir haben zuletzt eine starke Serie von sieben Podestplätzen in Folge."
Schon mit einem vierten Rang im ersten Rennen würde sich Sykes zum Nachfolger von Max Biaggi krönen und damit zum neuen Weltmeister krönen. Eigentlich eine Kleinigkeit für den Kawasaki-Piloten. Aber wir erinnern uns auch an seinen kapitalen Motorschaden in Moskau, auch in Aragón musste Sykes den ersten Lauf mit einem Defekt aufgeben – oder an den Sturz in der Einführungsrunde in Portimão.
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