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Danilo Petrucci über MotoAmerica: «Damals hatte ich ziemlich viel Angst»
Alberto Surra setzte sich im FP3 an die Spitze. Honda schaffte es dank Jake Dixon in die Top-3. WM-Leader Nicolo Bulega konnte sich nicht steigern. Miguel Oliveira musste seine BMW M1000RR abstellen.
Pünktlich um 9:40 Uhr öffnete die Boxengasse in Cremona für das 20-minütige FP3. Den 22 Piloten blieb eine letzte Gelegenheit, ihre Motorräder vor der anschließenden Superpole abzustimmen. Die Messlatte hatte Iker Lecuona am Freitagnachmittag gesetzt: Der Ducati-Werkspilot war in 1:28,108 min um den Kurs gefahren.
Lecuona legte sofort nach, fuhr die erste 1:27er-Zeit des Wochenendes und setzte sich an die Spitze. Ducati-Corse-Chef Luigi Dall’Igna verfolgte vor Ort, wie der Spanier seine starke Form vom Freitag bestätigte. Auf der anderen Seite der Aruba-Box tat sich Nicolo Bulega nach seinen beiden Stürzen vom Vortag weiterhin schwer. Zur Halbzeit lag der WM-Führende mit 0,823 sec Rückstand nur auf Platz 8.
An der Spitze gaben erneut die Ducati-Piloten das Tempo vor. Sechs Minuten vor dem Ende schob sich Yamaha-Pilot Stefano Manzi mit dem SCQ-Reifen auf die sechste Position. Zu diesem Zeitpunkt war der Supersport-Weltmeister der Saison 2025 der einzige Nicht-Ducati-Pilot in den Top-8.
Für das BMW-Duo verlief das FP3 holprig. Miguel Oliveira musste seine M1000RR auf der langen Geraden in den Rettungsweg schieben. Zu diesem Zeitpunkt lag der Portugiese auf der zwölften Position. Teamkollege Danilo Petrucci fand auch am zweiten Tag beschwerlich einen Rhythmus.
In der Schlussphase des FP3 hatte Lecuona die Bestmarke auf 1:27,695 min gedrückt. Damit war er schneller als Bulegas Pole-Zeit im Vorjahr. Doch Alberto Surra legte mit dem SCQ-Reifen nach und fuhr 0,029 sec schneller. Damit stellte der junge Italiener die Bestzeit für Motocorsa-Ducati sicher.
Für ein Ausrufezeichen sorgte Honda-Pilot Jake Dixon. Der Brite, der einen sehr schwierigen Saisonstart mit vielen Verletzungen hatte, schob sich beim finalen Versuch auf die dritte Position und lag lediglich 0,271 sec zurück. Knapp dahinter folgte Bimota-Pilot Axel Bassani. Ex-Weltmeister Alvaro Bautista komplettierte die Top-5.
Ernüchternd verlief die Session für Bulega, der bis auf die zehnte Position zurückfiel. Als einziger der 22 Piloten konnte Bulega seine Freitags-Zeit nicht verbessern. Auf die Bestzeit verlor der WM-Führende mehr als sieben Zehntelsekunden.
Und auch bei BMW sah man ernüchterte Gesichter: Miguel Oliveira rutschte bis auf die 16. Position zurück und lag 1,064 sec zurück. Danilo Petrucci, der bereits in Cremona gewinnen konnte, reihte sich auf der 20. Position ein.
Die Superpole wird um 11:15 Uhr gestartet.
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