Domi Aegerter (13./Yamaha): «Das ist nicht normal»
Der Schweizer Dominique Aegerter erlebte auf dem Cremona Circuit einen enttäuschenden ersten Superbike-Lauf. Nicht nur Platz 13 gibt dem Yamaha-Piloten zu denken.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Yamaha hat in der Superbike-WM 2025 die Wende geschafft. Beim Meeting in Assen holte Werkspilot Andrea Locatelli den Sieg im zweiten Lauf und kam als WM-Dritter zum Meeting in Cremona. Auch bei GRT-Pilot Remy Gardner ließ sich ein Aufwärtstrend erkennen – der Australier stand in den Niederlanden am Sonntag als Dritter auf dem Podium. Während Locatelli und Gardner auch in Cremona beim vierten Saisonmeeting die Pace für ein Top-5-Finish hatten, tut sich Dominique Aegerter dagegen weiterhin schwer, die Yamaha-Fortschritte umzusetzen: Am Freitag 17., im Qualifying auf Position 14 und im ersten Lauf auf Platz 13.
Bei genauer Betrachtung hätte es jedoch auch ein besserer Startplatz und dadurch eine bessere Rennplatzierung werden können. Ein Sturz im Qualifying machte die Ausgangsposition schwierig. "Ich war mit meiner Rundenzeit zufrieden und die Abstände nach vorn waren sehr gering. Ich habe aber am Limit gepusht und bin gestürzt. Es war nichts Ernstes, als ich einmal über die Grenzen des Motorrads hinausging", erklärte der Schweizer. "Am Nachmittag habe ich einen guten Start ins Rennen erwischt, wurde aber hinter ein paar Fahrern aufgehalten. Danach war es ein gutes Stück Arbeit, den Anschluss zur ersten Verfolgergruppe herzustellen, die bis zum vierten Platz reichte."
Im Ziel hatte Aegerter vier Sekunden Rückstand auf Sam Lowes (12./Ducati), der im ersten Renndrittel in den Top-7 fuhr. "Außerdem haben wir 30 Sekunden auf den Sieger verloren, was nicht normal ist", wunderte sich der zweifache Supersport-Weltmeister. "Die ersten drei waren heute unglaublich schnell. Wir müssen über die gesamte Renndistanz schneller werden. Diesen Rückstand hinnehmen zu müssen, ist ein wenig frustrierend. Positiv ist, dass ich hier eine tolle Unterstützung habe, sowohl von Sponsoren als auch von vielen Fans, die aus der Schweiz angereist sind. Sie unterstützen mich großartig und geben mir diesen extra Schub. Am Sonntag werde ich mein Bestes geben, um bessere Rennen zu fahren."
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Bester Yamaha-Pilot im ersten Lauf war Aegerters Teamkollege Gardner auf Platz 7. Locatelli stürzte bereits in Runde 2 und beendete das Rennen abgeschlagen als 18.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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