SBK-Debüt von Advocates Ducati: Portimao die dafür perfekte Rennstrecke
Beim Europaauftakt in Portimão steigt das neue Ducati-Team Advocates Racing in die Superbike-WM 2026 ein. Pilot Tommy Bridewell kann das Debüt kaum erwarten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Eigentlich war die Anmeldefrist längst abgelaufen, aber für das neue Superbike-Team Advocates Racing drückte Promoter Dorna beide Augen zu. Denn anders als das Luftschloss von Andrea Iannone hatte Lecha Khouri ein Team auf die Beine gestellt und bei Ducati rechtzeitig eine aktuelle V4R in WM-Spezifikation bestellt.
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Das australische Team nahm mit Tommy Bridewell am Portimão-Test am Montag und Dienstag vergangener Woche teil. Dass die Piste nur am ersten Tag für drei Stunden trockene Bedingungen bot, war für das neue Team ein Rückschlag. Dennoch blickt der routinierte Engländer zuversichtlich auf seinen Saisonauftakt. «Ich freue mich riesig auf das Wochenende», frohlockte der 37-Jährige. «Portimão passt meiner Meinung nach ziemlich gut zu meinem Fahrstil, und es ist die perfekte Rennstrecke, um unser Abenteuer in der Superbike-WM zu starten. Die ersten beiden Rennen sprechen für uns, da ich die Strecken recht gut kenne. Die einzige Schwierigkeit ist, dass ich bisher nur zehn Runden bei trockenen Bedingungen fahren konnte.»
Tommy Bridewell vor Portimão: Zuversichtlich und zugleich realistisch Für Bridewell wäre im umkämpften Feld der Superbike-WM das Erreichen der Punkteränge bereits ein großer Erfolg.
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«Wir können uns für dieses Wochenende keine konkreten Ziele setzen, außer es zu genießen und unser Bestes zu geben, um drei starke Rennplatzierungen zu erzielen. Es ist schwer für uns einzuschätzen, wo wir stehen, aber im Laufe des Wochenendes sollte sich das Bild klären», meinte der Ducati-Pilot. «Es gibt für das Team und mich viel zu lernen, und deshalb denke ich, dass wir realistisch sein und die Saison Schritt für Schritt aufbauen müssen.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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