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Jonathan Rea als Inspiration: Andrea Locatellis wichtigste Lektionen

Andrea Locatelli erklärt, was er in zwei Jahren als Yamaha-Teamkollege von Jonathan Rea gelernt hat – und warum ihn vor allem dessen mentale Stärke beeindruckt hat.

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Andrea Locatelli ist es gewohnt, sich im Schatten großer Namen zu behaupten. Seit seinem Debüt in der Superbike-WM stand der Italiener stets neben prominenten Teamkollegen. Von 2021 bis 2023 teilte er sich die Box im Yamaha-Werksteam mit Toprak Razgatlioglu, danach folgten zwei Jahre an der Seite von Superbike-Ikone Jonathan Rea.

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Doch gerade in dieser Phase gelang Locatelli der nächste Schritt: Die Saison 2024 beendete er die Saison als WM-Siebter, Rea nur als 13. – ein Jahr später war der Unterschied noch deutlicher, als Locatelli Vierter wurde und Rea landete nach einer verletzungsgeplagten Saison lediglich auf der 16. Position.

Trotz dieser klaren Bilanz sieht sich der 29-Jährige nicht als klassischer Teamleader – auch wenn sich die Rollen im Team inzwischen verschoben haben. «Nein, das macht keinen Unterschied. Es war nicht einfach, sich die Box mit Toprak zu teilen, aber ich habe versucht, mein Bestes zu geben, als Toprak bei uns war. Ich habe auch mein Bestes gegeben, als Jonathan bei uns war», betonte Locatelli im exklusiven Interview mit SPEEDWEEK.com.

Was sich Locatelli von Rea abschauen konnte

Statt sich in direkten Vergleichen zu verlieren, verfolgt er einen anderen Ansatz: «Ich habe nie versucht, mich mit den anderen Fahrern zu vergleichen, sondern ich versuche zu lernen, in welchen Situationen ich etwas von ihnen lernen kann.»

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Diese Herangehensweise hat sich ausgezahlt. Während Rea bei Yamaha nie wirklich an frühere Erfolge anknüpfen konnte, nutzte Locatelli die gemeinsame Zeit, um sich weiterzuentwickeln – nicht zuletzt mental. «Ja, auf jeden Fall habe ich etwas gelernt. Auch wenn ich ihn am Ende geschlagen habe, denke ich, dass seine Herangehensweise besonders ist – und das in jeder Situation», erklärte der Italiener mit Blick auf Rea.

Vor allem eine Eigenschaft des sechsmaligen Weltmeisters hat Eindruck hinterlassen: «Selbst nach Rückschlägen ist er zurückgekommen und hat gezeigt, wie stark er ist.» Für Locatelli liegt darin eine der wichtigsten Lektionen seiner bisherigen Karriere. «Ich habe von ihm gelernt – er zählte zu den ältesten und erfahrensten Piloten –, wie sehr man an sich glauben muss, wenn man auf das Bike steigt.»

Dass die Yamaha für Rea nie das ideale Gesamtpaket war, stellt Locatelli nicht infrage. Dennoch hebt er die kompromisslose Einstellung seines ehemaligen Teamkollegen hervor: «Aus verschiedenen Gründen war die Yamaha für ihn wahrscheinlich nicht das beste Paket, aber ich bin mir zu mehr als 100 Prozent sicher, dass er jedes Mal alles gibt, wenn er auf das Motorrad steigt. Das ist etwas, das ich von ihm gelernt habe.»

Neue Yamaha-Ära mit Xavi Vierge

Seit 2026 fährt Locatelli nun an der Seite von Xavi Vierge – ein Generationswechsel innerhalb des Teams. Der Italiener blickt optimistisch auf die neue Konstellation: «Ich freue mich, dass Xavi zu uns gekommen ist, denn ich denke, er ist ein junger Fahrer wie ich, hat auf jeden Fall Talent und kann auch schnell sein. Ich glaube, wir können uns gegenseitig ans Limit bringen und gemeinsam ein Ziel verfolgen.»

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Doch trotz neuer Dynamik bleibt Locatellis Fokus unverändert klar: «Im Grunde konzentriere ich mich nicht auf die anderen – ich konzentriere mich auf mich selbst, auf mein Team, auf mein Bike, und wie immer werde ich versuchen, mehr als 100 Prozent zu geben.»

Am Wochenende trifft sich die Superbike-Elite in Portimao zum Europaauftakt der Saison 2026. Mit dabei sein wird auch Jonathan Rea, der für Honda als Ersatzpilot einspringt. Bei den Tests mit der Fireblade hinterließ Rea einen starken Eindruck und war schneller als seine Markenkollegen.

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