BMW-Pilot Glenn Allerton zog sich bei seinem Gaststart auf Phillip Island ordentlich aus der Affäre und ließ einige Stammpiloten hinter sich. Der Australier zieht Bilanz.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Weiterlesen
Werbung
"Mein Cheftechniker hat unzählige Stunden für den Aufbau des Motors aufgewendet. Er hat einen serienmässigen Motor einer HP4 genommen und neben ein paar anderen Dingen im Wesentlichen nur die Nockenwellen ausgetauscht und die Verdichtung erhöht. Auf dem Prüfstand hatten wir 205PS", erzählt der 32-jährige Allerton. "Schon in den Trainings wurde aber unser Nachteil auf den Geraden offensichtlich, wir waren bis zu 27 km/h langsamer als der Schnellste."
Werbung
Werbung
Dennoch erreichte Allerton in den Rennen die Plätze 14 und 12. In der WM-Wertung liegt er damit sogar vor den Stammpiloten Ivan Clementi (I/BMW), Alexander Lundh (SWE/Kawasaki) und Federico Sandi (I/Kawasaki). "Das war Maximum, das wir gegen die Jungs mit WM-Material herausholen konnten", sagt der Aussie nicht ohne stolz. "Ich habe zwar mein Ziel, die Top-10, nicht erreicht, trotzdem war es ein grossartiges Wochenende. Ich habe in beiden Rennen gepunktet, fuhr auf Phillip Island schneller als je zuvor und war der beste Australier." Kein Problem hatte Allerton mit dem Niveau der Superbike-WM. "Es ist wie bei uns in Australien, die Fahrer überholen wo es nur geht. Die Rennen sind aber deutlich länger als in der ASBK, das kam mir aber sogar entgegen", meint der BMW-Pilot, der sich nun auf den ersten Event der australischen Meisterschaft am April-Wochenende in Symmons Plains Raceway vorbereitet. "Ich liebe diese Piste", grinst Allerton. Der Symmons Plains Raceway ist eine sehr schnelle, aber mit nur 2,4 km gleichzeitig auch eine sehr kurze Rennstrecke. Für eine Runde benötigt man mit einem Superbike nur etwa 53 sec.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.