Michael Rinaldi: Missglücktes Debüt mit Aruba Ducati
Vor einem Jahr wurde Michael Rinaldi beim Meeting in Aragón für seine Leistung gefeiert. Der Saisonauftakt der Superbike-WM 2021 fiel für den Ducati-Werkspiloten ernüchternd aus.
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In der Superbike-WM 2020 schaffte Michael Rinaldi den Durchbruch, als er am zweiten Rennwochenende in Aragón im ersten Lauf seinen ersten Superbike-Laufsieg einfahren konnte und auch im Superpole-Race (Platz 3) und im zweiten Rennen (Platz 2) auf dem Podium stand. Diesen Ergebnissen hat der Italiener maßgeblich seine Beförderung ins Aruba.it Ducati-Werksteam zu verdanken. Dass die Aufgabe als Werkspilot nicht einfacher wird, musste Rinaldi beim diesjährigen Saisonauftakt im MotorLand erkennen. Mit Startplatz 9 und den Rennergebnissen sieben, elf und 16 blieb der 25-Jährige deutlich unter den Erwartungen. "Vor einem Jahr fuhr ich drei Podestplätze ein, in diesem Jahr reise ich mit nur neun Punkten ab – das bedeutet, dass wir das richtige Gefühl noch finden müssen", grübelte Rinaldi.
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Dass Platz 7 sein Highlight in Aragón sein würde, ahnte Rinaldi am Samstag noch nicht. "Ich kann mit dem ersten Rennen nicht zufrieden sein, weil ich mein wahres Potenzial nicht zeigen konnte", hielt der Ducati-Pilot fest. "Ich konnte nicht das Gefühl finden, um so hart wie möglich pushen zu können. Daran müssen wir arbeiten. Ich habe mir ein anderes Debüt mit Aruba.it Ducati gewünscht, gleichzeitig haben wir aber unter den gegebenen Umständen das bestmögliche Ergebnis erzielt." Das Wetter änderte sich am Rennsonntag gravierend. Die Temperaturen fielen um zehn Grad in den Keller, außerdem nieselte es regelmäßig. Die Reifenwahl war ein Lotteriespiel. Im zweiten Rennen erkannte Rinaldi auf der Aufwärmrunde, dass seine Reifenwahl falsch war und steuerte die Box an, um sich Slick-Reifen abzuholen. Als der Ducati-Pilot dem Feld hinterherhetzte, hatte er bereits 37 sec Rückstand. Mehr als Platz 16 war so auch mit schnellen Rundenzeiten nicht zu erreichen. "Bei solchen Umständen muss man die Situation richtig einschätzen und die beste Wahl treffen – ich habe mich falsch entschieden und eines meiner bisher schlechtesten Rennen abgeliefert", ärgerte sich Rinaldi. "Es fehlt nicht an Motivation und gemeinsam mit dem Team werde ich versuchen, beim nächsten Meeting ein neues Kapitel zu beginnen."
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