Nach Absage: Warum es keine zusätzliche Rennen gibt
Die Superbike-Kommission, bestehend aus Vertretern der FIM, Dorna und Hersteller konnten sich nicht auf die Durchführung zusätzlicher Rennen einigen. Kawasaki und Honda waren dagegen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Entscheidung von Kawasaki und Honda sich gegen die Kompensation der ausgefallenen Rennen von Moskau und Südafrika auszusprechen, war nachvollziehbar und zu erwarten: Kawasaki führt in der Superbike-WM mit Tom Sykes die Gesamtwertung mit 44 Punkten Vorsprung an, für Honda wiederum steht Michael van der Mark in der Supersport-WM mit einem Polster von 53 Punkten in den Startlöchern. Zusätzliche Rennen würden die klaren WM-Chancen tendenziell nur negativ beeinflussen.
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Letztendlich war es eine Farce, dass sich die Dorna überhaupt wochenlang um Alternativen bemüht hat – die Hersteller wären ohnehin dagegen gewesen! Eine andere Meinung darüber haben die Fahrer. "Zwei Events gestrichen, das sind vier Rennen und 100 Punkte. So kann man eine WM-Entscheidung auch herbeiführen. Ich finde das enttäuschend", sagte ausgerechnet Kawasaki-Werkspilot Loris Baz. Der Franzose (4.) hat den zweiten WM-Rang noch nicht aufgegeben und müsste dazu 28 Punkte auf seinen Landsmann Sylvain Guintoli (Aprilia) aufholen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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