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Razgatlioglu: Es geht um einen sehr wichtigen Finger
23 Tage nach seinem Fingerbruch fuhr Toprak Razgatlioglu in Portimao wieder mit seiner BMW M1000RR. Standesgemäß sorgte der Superbike-Weltmeister bei dem Test am Dienstag für die Bestzeit.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Weil es in der Nacht von Montag auf Dienstag im Autodromo do Algarve im Hinterland von Portimao geregnet hatte und die Strecke am Vormittag nur langsam auftrocknete, investierten die meisten Fahrer lediglich einen halben Testtag und fuhren erst nach dem Mittag.
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Um 14.12 Uhr Ortszeit, Portugal liegt gegenüber MEZ eine Stunde zurück, drehte Toprak Razgatlioglu seine erste Runde. Bereits in seiner zweiten katapultierte er sich an die Spitze und fand sich auch beim Fallen der Zielflagge zuoberst auf der Zeitenliste – winzige 0,029 sec vor Bimota-Werksfahrer Axel Bassani. Am 5. Januar hatte sich der Türke beim Enduro-Training den Zeigefinger der rechten Hand gebrochen, die Knochen mussten mit drei Schrauben fixiert werden. Auf den Jerez-Test am 22./23. Januar verzichtete der zweifache Weltmeister; um sich auf Portimao vorzubereiten, fuhr er lediglich 30 Minuten mit einer 250er zuhause auf einer Kartbahn. "Es geht mir nicht schlecht, es wird jeden Tag besser, aber es dauert", erzählte der 28-jährige Red-Bull-Pilot SPEEDWEEK.com nach einem produktiven Tag mit 60 Runden. "Nach der Verletzung hatte ich eine Operation. Die Ärzte sagen, dass ich mich nach drei Monaten wieder normal fühlen werde. Mein größtes Ziel ist, auf Phillip Island 90 Prozent Gefühl zu haben. Nach dem Test fliege ich zurück in die Türkei und gehe sofort zum Physiotherapeuten. Der Physio ist in Istanbul, ich wohne in Sakarya. Ich fahre jeden Tag 130 km nach Istanbul und wieder zurück. Aber es geht um meinen Finger, einen sehr wichtigen Finger, den Bremsfinger!"
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Um größtmöglichen Komfort und geringstmögliche Schmerzen zu haben, bekam Toprak von Ausrüster Dainese für rechts zwei Spezialhandschuhe. Der eine fasst zwei Finger zusammen, während der andere sie getrennt hält, am verletzten Finger aber etwas größer ist. Dieses Modell bevorzugt er.
"Ich muss kein Risiko eingehen", meinte der BMW-Star zum ersten Testtag. "Die ersten Runden blieb ich ruhig, weil ich die Streckenbedingungen verstehen musste. Mein Finger ist noch nicht 100-prozentig, ich darf nicht stürzen. Als ich beim Bremsen merkte, dass es nicht schlecht ist, begann ich mehr zu pushen. Ich verzichtete auf einen Qualifyer und fuhr nur mit Rennreifen. Meine Zeiten waren gut und konstant, viele andere konzentrierten sich auf eine schnelle Runde. Ich fuhr meine Bestzeit mit dem harten SC0-Hinterreifen."
Der deutsche Hersteller war sehr gespannt auf die Aussagen von Toprak, denn im Gegensatz zu 2024 darf nicht mehr das weichere Chassis verwendet werden, das BMW als Super-Concession-Part zugesprochen bekam. Stattdessen kommt das Standard-Chassis des neuen Homologationsmodells von 2025 zum Einsatz. "Das neue Motorrad funktioniert gut, es braucht nur noch die richtige Abstimmung", hielt der 57-fache Laufsieger fest. "Der Unterschied zwischen dem Bike von 2024 und 2025 ist nicht so groß. Ich hatte BMW um kleinere Flügel gebeten, stattdessen machten sie sie größer. Zuerst war ich verärgert deswegen, aber ich mag sie sehr. Die Flügel sind groß, aber ihre Form ist anders. Wenn ich in die Kurve einbiege, schiebt es das Bike nicht mehr nach außen. Das ist gut und ein großer Schritt für uns. Insgesamt fühlt sich das Motorrad mit der neuen Verkleidung kleiner an, das hilft mir beim Fahren."
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