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Kawasaki-Star Tom Sykes war auf dem besten Weg, bei der Superbike-WM in Buriram am Freitag Bestzeit zu fahren. Doch die Rennleitung strich seine schnellste Runde, anschließend begannen die Diskussionen.
Freitagnachmittag um 16.17 Uhr, zwölf Minuten nach Beginn des dritten Trainings, gerieten Javier Fores (Barni Ducati) und Eugene Laverty (Milwaukee Aprilia) in Kurve 9 aneinander und stürzten. Zehn Minuten später beschloss die Rennleitung, die schnellste Runde von Kawasaki-Werksfahrer Tom Sykes zu streichen, weil diese unter gelber Flagge gefahren worden sein soll.
Sykes und das Kawasaki-Werksteam wurden bei der Rennleitung vorstellig und protestierten, weil sie der Meinung sind, dass die falsche Runde gestrichen wurde. An der Entscheidung änderte sich nichts, letztlich war es viel Wind um nichts: Der Engländer landete mit winzigen 0,057 sec Rückstand auf seinen Teamkollegen Jonathan Rea auf Platz 2.
"Meine ersten drei Sektoren fuhr ich Bestzeit, dann kam ich an den Gestürzten unter gelber Flagge vorbei und büßte 0,8 sec ein", erklärte Sykes SPEEDWEEK.com. "In der Runde darauf fuhr ich Bestzeit und die Rennleitung strich mir diese Runde. Eventuell waren sie zu beschäftigt damit, ihre Kekse in den Tee einzutunken und brachten die Runden durcheinander."
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