Wer ist besser: BMW, Ducati oder Kawasaki?
Die schnellsten Fahrer in den besten Evo-Teams glauben, dass sie in der Superbike-WM 2014 trotz unterlegenem Material gut abschneiden können.
Dass gut vorbereitete Evo-Bikes von BMW, Ducati und Kawasaki in der Superbike-WM regelmäßig punkten können, daran zweifelt inzwischen keiner mehr. Allen voran David Salom (Provec Kawasaki) und Sylvain Barrier (BMW Italia) wird einiges zugetraut, auch Niccolò Canepa (Althea Ducati).
"Die Superbikes müssen sich etwas Sorgen machen", ist Barrier überzeugt. "Man muss sich nur mal anschauen, welche Rundenzeiten wir letztes Jahr im Superstock-1000-Cup gefahren sind. Die lagen von den Superbikes nicht weit entfernt. Natürlich werden wir dieses Jahr nie so schnell sein wie die Superbikes. Aber uns sollten einige gute Ergebnisse gelingen."
Der Franzose weiter: "Zusammen mit BMW müssen wir daran arbeiten, das Motorrad zu verstehen. Der Rahmen ist Standard, nicht wie bei einem Superbike. Nichts an diesem Motorrad ist wie bei einem echten Superbike. Aber gegen Ende der Saison wird es wohl ganz gut sein."
Voraussichtlich sehen wir in der diesjährigen Superbike-WM 15 hochgezüchtete Superbikes und zwölf seriennahe Evo-Maschinen. Wer wird von den drei fixen Evo-Herstellern BMW, Ducati und Kawasaki die Oberhand gewinnen?
"Schwer vorauszusagen", meint Barrier. "Bis auf die Reifen hat sich ja nichts geändert. Die Kräfteverhältnisse werden wie im Superstock-1000-Cup sein. Wir werden dieselben Bremsen und Gabel haben. Jetzt kommt es darauf an, wie gut das Gefühl des Fahrers für das Motorrad ist. Wie gut er die Reifen versteht und mit seinem Bike arbeitet. Das wird der Schlüssel zum Sieg in der Evo-Klasse."
Sollte Bimota die Homologation für die BB3 erhalten, will auch das Alstare-Team nach Evo-Reglement ausrücken.
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