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Yamaha-Nachfolger von Jonathan Rea: «Das war vielleicht sein Problem»
119 Siege, 264 Podestplätze, 6 WM-Titel: Jonathan Reas Superbike-Erfolge sind umwerfend und einmalig. Weshalb sich Xavier Vierge nicht fürchtet, bei Yamaha in seine Fußstapfen zu treten.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Jonathan Rea ist der erfolgreichste Superbike-Fahrer – mit Abstand. In seinen ersten sechs Jahren für Honda legte er mit 15 Siegen und 42 Podestplätzen den Grundstein für seine folgenden neun Saisons im Kawasaki-Werksteam, mit dem er von 2015 bis 2021 sechsmal in Folge die Weltmeisterschaft gewann. Mit 119 Siegen, 264 Podestplätzen und 6 WM-Titeln führt der Nordire die drei wichtigsten Statistiken mit großem Vorsprung an.
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In seinen letzten beiden Jahren im Yamaha-Werksteam schaffte es Rea nur einmal aufs Podium, als Dritter im Sprintrennen in Donington Park 2024. Aufgrund dieser ernüchternden Ergebnisse und mehrerer schwerer Verletzungen entschied sich der 38-Jährige nach der Saison 2025 seine unvergleichliche Karriere in der Superbike-WM zu beenden. Für 2026 unterschrieb Johnny einen Honda-Vertrag und wird als Testfahrer arbeiten – mit sporadischen Einsätzen in der Superbike- und Endurance-WM. Sein Nachfolger im Yamaha-Werksteam ist der Spanier Xavier Vierge, zuvor vier Jahre bei der Honda Racing Corporation unter Vertrag. Honda hat in der Superbike-WM seit James Toseland 2007 keinen Titel gewonnen, die letzten Siege im Trockenen (Jonathan Rea, Portimao 2014) und im Nassen (Nicky Hayden, Sepang 2016) sind lange her. Seit der werksseitigen Rückkehr mit eigenem HRC-Team 2020 gelangen überschaubare sechs Podestplätze – drei durch Alvaro Bautista, Iker Lecuona und Vierge steuerten zwei und einen bei. Lecuona, in diesem Jahr zweiter Fahrer neben Vizeweltmeister Nicolo Bulega im Ducati-Werksteam, und Vierge anhand ihrer Honda-Jahre zu beurteilen, wird ihnen angesichts der Fireblade-Defizite möglicherweise nicht gerecht. Das zeigte Bautista, der auf seine zwei Hungerjahre mit Honda zwei WM-Titel mit Ducati folgen ließ.
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Yamaha hat seit dem Abgang von Toprak Razgatlioglu nach der Saison 2023 nur ein Rennen gewonnen, Rea strauchelte mit der R1 gewaltig. Vierge fürchtet sich dennoch nicht, in dessen Fußstapfen zu treten.
«Unsere Situationen unterscheiden sich grundlegend», erzählte der Katalane im exklusiven Interview von SPEEDWEEK.com. «Er war viele Jahre bei Kawasaki, hat zahlreiche Titel erreicht und war an die Arbeitsweise seines Teams sowie das Motorrad und die Elektronik gewöhnt, dann wechselte er. Wenn du nach so vielen Siegen auf ein anderes Bike kommst, das möglicherweise nicht so gut zu deinem Stil passt, dann ist es sehr schwierig, das zu akzeptieren und dich anzupassen. Johnny ist eine Legende, aber es war schwierig für ihn, seinen Stil so umzustellen, dass er schneller fahren kann. Er muss in der Lage sein, seine Stärken auszuspielen – das war vielleicht sein Problem.»
Das Motorrad ist wichtiger als der Fahrer «Meine Geschichte ist eine ganz andere», fuhr Vierge fort. «Ich komme aus dem Moto2-Fahrerlager und verfüge über ein gewisses Potenzial, konnte das bis heute aber nie zeigen. Ich komme von Honda, wir haben elektronisch nie viel eingegriffen, sondern der Fahrer versuchte es mit dem Gasgriff zu regeln. Das lag daran, weil die Elektronik auf keinem sehr hohen Level ist. Für mich war es deshalb einfacher mich an die Yamaha anzupassen, als das für Johnny der Fall war. Soviel ich weiß, wurde bei Kawasaki sehr viel an der Elektronik gearbeitet.»
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Andrea Locatelli schloss die Weltmeisterschaft 2025 als bester Yamaha-Pilot auf Platz 4 ab. Wo sieht sich Vierge? «Ich bin hier, um Weltmeister zu werden, das ist mein Traum», betonte der 28-Jährige. «Ich weiß, dass ich das Potenzial und die Geschwindigkeit dazu habe. Wenn du aber nicht perfekt mit dem Motorrad harmonierst, dann stellst du fest, dass das nicht ausreichend ist. Es ist traurig, aber der Einfluss des Bikes auf die Ergebnisse des Fahrers wird immer größer. Trotzdem bin ich hier, um für meinen Traum zu kämpfen. In dem Moment, in dem mir klar wird, dass ich dieses Level nicht erreichen kann, werde ich vielleicht aufhören und nach Hause gehen. Mit der Honda gab ich mein Bestes, sie erlaubte mir aber nicht, mein wahres Potenzial zu zeigen. Ich glaube, dass mir das auf der Yamaha eher gelingen wird, als das die vergangenen vier Jahre der Fall war. Weil die Maschine besser zu mir passt und ich meine Stärken ausspielen kann. Mein Ziel ist klar, auch wenn es extrem schwierig zu erreichen sein wird. Wäre es leicht, würde es jeder schaffen. Ich werde nie aufgeben und jeden Tag dafür arbeiten.»
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