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Chris Stange (18./Honda): «Schweinekalt und Krampf»

Auch bei seinem dritten Rennen in der Supersport-WM 2019 in Assen verpasste Chris Stange die Punkteränge. Der Sachse im italienischen Lorini Honda-Team zieht eine realistische Bilanz.

Kay Hettich

Von

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Erst in Thailand stieg Chris Stange in die Supersport-WM 2019 ein; er ersetzte den Italiener Gabriele Ruiu, der bei GEMAR - Ciociaria Corse seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen war. Hinter dem Team stehen die Lorini-Brüder, die seit vielen Jahren mit Honda in der Supersport-WM aktiv sind.

Wie in Aragón fuhr Stange in Assen von Startplatz 22 los und kam als 18. ins Ziel. "Aber mit 10 sec weniger Rückstand als in Aragón", betonte 20-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Aber ehrlich, ich habe das ganze Wochenende überpusht. Ich habe zu krampfhaft versucht, schnell zu sein. Assen kenne ich, also sollte ich hier auch schneller sein. Aber so einfach ist das nicht."

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"Nach der Superpole haben wir uns zusammengesetzt und über alles gesprochen und sind locker ins Warm-up. Da ich ich dann so schnell wie in der Superpole – aber schweinekalt wars, kaum jemand hat sich verbessert", erzählte der Sachse. "Im Rennen habe ich versucht, mit meiner Gruppe mitzufahren. Auch auf Krampf und wieder habe ich Fehler gemacht und mir selbst vieles verbaut. Gegen Rennende wurde ich etwas cooler und habe konstant die Rundenzeiten gefahren."

Stange will nicht ewig außerhalb der Top-15 bleiben. "Das sind nicht die Ergebnisse, die wir uns wünschen, es geht aber nach vorne. Ich war mit 40 sec Rückstand auch schon in den Punkten. Wir wollen auch nicht ständig stürzen, das bringt uns nicht nach vorne – leider war ich Freitag gestürzt", erzählt der Honda-Pilot weiter. "Aber wir müssen konstant und auch schneller werden. Das wird schwierig, wir arbeiten daran. Ich bin aber optimistisch, weil ich im Kopf einen Schritt gemacht habe, und verstehe das Bike besser."

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