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Keine Ten-Kate-Festspiele in Assen – aber das erste Podium mit Can Öncü
Das Heimrennen in Assen wollte das Yamaha-Team Ten Kate für einen Neustart in der Supersport-WM 2026 nutzen. Mit Platz 3 im zweiten Lauf sorgte Can Öncü für das bisher beste Saisonergebnis.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt


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Als Nachfolger des in die Superbike-WM aufgestiegenen Weltmeisters Stefano Manzi deponierte Yamaha Vizeweltmeister Can Öncü bei Ten Kate Racing. Das niederländische Team ist mit zwölf Fahrerweltmeisterschaften das erfolgreichste der Supersport-Kategorie. Doch der Türke glänzte auf Phillip Island und Portimão nicht wie erhofft und kam als WM-Achter mit 41 Punkten Rückstand zum dritten Saisonmeeting.
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Assen ist für Ten Kate das wichtigste Rennen des Jahres. Die Werkstatt in Nieuwleusen ist nur 50 km vom TT Circuit entfernt und die wichtigsten Sponsoren und Unterstützer sind beim Heimrennen vor Ort. Zudem zelebrierte man in diesem Jahr das 25. Jubiläum im Rahmen der seriennahen Weltmeisterschaft. «Wir haben für dieses Event keine Kosten und Mühen gescheut», erklärte Teammanager Kervin Bos. «Am Freitagabend haben wir unsere Sonderlackierung präsentiert und am Samstag ein VIP-Dinner veranstaltet. Über das Wochenende konnten wir mehr als 400 Gäste begrüßen!» Es war also ein guter Ort und Zeitpunkt, um einen Neustart vorzunehmen.
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Was im Rennen passiert ist, ist inakzeptabel.Teammanager Kervin Bos
Im ersten Lauf kämpfte Öncü um den Sieg, als er von Tom Booth-Amos (Triumph) mit einem übermotivierten Überholversuch in den Kies befördert wurde. Die Enttäuschung nach Platz 10 war groß, auch wegen der Entscheidung der Rennleitung. «Was im Rennen passiert ist, ist inakzeptabel», schimpfte Bos. «Die Berührung wurde von einem anderen Fahrer verursacht und hat Cans Rennen komplett ruiniert. Der andere Fahrer erhielt lediglich eine Platzstrafe, die im Nachhinein zu milde war, wie auch die Rennleitung später einräumte.»
Im Sonntagsrennen sprang für den 22-Jährigen als Dritter endlich das erste Podium der Saison heraus, mit nur 1,1 sec Rückstand auf Sieger Philipp Öttl (Ducati). «Das Highlight des Wochenendes war letztendlich Cans Podiumsplatzierung. Er fuhr ein sehr starkes Rennen und hatte definitiv die Chance auf den Sieg, die jedoch leider durch die rote Flagge verhindert wurde», bedauerte Bos. «Ich denke, wir haben an diesem Wochenende mit ihm endlich einen Schritt nach vorn gemacht und sind da, wo wir sein wollen, und darauf werden wir weiter aufbauen.»
Gelungener Neustart.Can Öncü
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Eine große Last fiel auch Can Öncü von den Schultern. «Wir hatten eine ziemlich schwierige Phase. Die ersten beiden Runden waren hart, aber hier in Assen haben wir einen Neustart hingelegt», sagte der Schützling von Kenan Sofuoglu erleichtert. «Ich hoffe, das ist unser richtiger Start ins Jahr und dass wir gemeinsam noch viele weitere Podiumsplätze erreichen werden. Es ist mein erster für Ten Kate Racing, was etwas ganz Besonderes ist.»
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Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte
01
Philipp ÖttlFeel Racing WorldSSP Team
Philipp Öttl
65
12
20:47,548
1:37,483
25
02
Albert ArenasAS Racing Team
Albert Arenas
75
12
+0,403
1:37,426
20
03
Can ÖncüPata Yamaha Ten Kate Racing
Can Öncü
61
12
+1,166
1:37,647
16
04
Tom Booth-AmosPTR Triumph Factory Racing
Tom Booth-Amos
69
12
+1,359
1:37,145
13
05
Alessandro ZacconeEcosantagata Althea Racing Team
Alessandro Zaccone
16
12
+1,460
1:37,807
11
06
Jaume MasiáOrelac Racing VerdNatura
Jaume Masiá
5
12
+1,919
1:37,653
10
07
Valentin DebiseZXMOTO Factory Evan Bros Racing
Valentin Debise
53
12
+2,132
1:37,565
9
08
Jeremy AlcobaKawasaki WorldSSP Team
Jeremy Alcoba
52
12
+2,207
1:37,805
8
09
Mattia CasadeiD34G WorldSSP Racing Team
Mattia Casadei
40
12
+2,521
1:37,767
7
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