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Domi Aegerter (2./Yamaha): «Mehr Potenzial vorhanden»

Mit dem Ende der MotoE-Saison kann sich Dominique Aegerter voll auf die Supersport-WM 2021 konzentrieren. In Jerez bewies der Ten Kate-Pilot am Freitag, dass er den Rückschlag in der elektrischen Serie mental verdaut hat

Im Artikel erwähnt

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Dominique Aegerter hatte das Supersport-Meeting in Barcelona vor einer Woche verpasst, weil er zeitgleich in Misano um den Titel im MotoE World Cup kämpfte.

Das Ergebnis ist bekannt: Der Schweizer erhielt nach einem harten Überholmanöver gegen Jordi Torres eine Zeitstrafe, und verlor so den Sieg und die Meisterschaft.

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Ähnliches soll ihm in der 600er-Serie nicht widerfahren. Der Rohrbacher hat zwar trotz Abwesenheit in Barcelona immer noch komfortable 45 Punkte Vorsprung auf Steven Odendaal, doch davor waren es 62 Punkte. Nachlassen will Aegerter in Jerez nicht.

"Die Zielsetzung ist wie immer, da wir um den Sieg kämpfen oder zumindest auf dem Podest stehen wollen", stellte der 30-Jährige klar.

In den freien Trainings am Freitag fuhr Aegerter in der kombinierten Zeitenliste auf Platz 2, nur Philipp Öttl (Kawasaki) war um 0,2 sec schneller. Im FP2 hatte jedoch der Yamaha-Pilot als Schnellster um 0,054 sec die Nase vorn.

"Für mich steht fest, dass ich Jerez unglaublich gerne mag. Die Umstellung vom MotoE-Bike auf die Supersport-Maschine war erneut keine große Sache, da ich sofort meinen Speed wieder fahren konnte", betonte Aegerter. "Am Morgen landeten wir auf Platz fünf und am Nachmittag waren wir die Schnellsten, was über den ganzen Tag betrachtet Platz 2 bedeutete. Unsere Idealzeit wäre aber noch schneller. Es ist also noch Potenzial vorhanden. Daher müssen wir so weitermachen wie bisher, damit wir nach der Superpole in der ersten Reihe stehen."

"Abgesehen davon war es ein arbeitsreicher Tag. Wir haben uns mit der Übersetzung beschäftigt, sowie auch viel Zeit den verschiedenen Reifenoptionen für dieses Wochenende gewidmet", ergänzte der WM-Leader. "Die Asphalttemperaturen waren immer im Bereich von 30 Grad. Aber es ist davon auszugehen, dass die Temperaturen für die Rennen deutlich heißer sein werden. Spitzenwerte von über 40 Grad sollten keine große Überraschung sein, während es zum Zeitpunkt der Superpole noch viel kühler sein wird."

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