Gekündigt: Russel Holland steht auf der Strasse
Nachdem bereits Fabrizio Lai seinen Platz räumen musste, wurde nun auch Russel Holland vom Team Echo-CRS in unschöner Art und Weise entsorgt.
Für Lai, der in der 250er-Weltmeisterschaft kein Motorrad gefunden hatte und daher in die Supersport-WM wechselte, sitzt seit Salt Lake City der Italiener Fabrizio Perotti auf der CRS-Honda. Pech für CRS: Perotti stürzte im Zeittraining und verzichtete anschliessend auf das Rennen.
Bereits am Montag erhielt dann auch der zweite Stammpilot seine Papiere. Dem Australier wurde lapidar erklärt, dass seine Dienste nicht mehr benötigt werden. Während Holland nun mitten in der Saison mit leeren Händen dasteht, war das italienische Team im Gegenteil dazu bestens vorbereitet. Als neuen Pilot präsentierte man Michael Laverty, der bei anderen Teams bereits in Kyalami und in Salt Lake City als Ersatzfahrer zum Einsatz kam.
"Nachdem ich diese Saison so viel durchmachen musste, ist die Kündigung eine grosse Enttäuschung für mich. Ich freute mich auf Misano, weil das Team endlich ein konkurrenzfähiges Motorrad gekauft hatte, mit dem ich zeigen wollte, was ich drauf habe", liess Holland wissen, der nun auf der Suche nach einem Motorrad für die restliche Saison ist. "Ich lebe für den Rennsport und werde in Europa bleiben und meine Augen und Ohren offen halten."
Übrigens: Im ersten freien Training landete Laverty nur auf Position 26. Ein zweites Motorrad bzw. Fahrer ist nicht am Start.
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