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Marcel Schrötter (14.): Das Rätselraten geht weiter

Nach den beachtlichen Leistungen während seines Supersport-Wildcard-Einsatzes auf Phillip Island im November waren die Hoffnungen groß, dass Marcel Schrötter dieses Jahr mit MV Agusta vorne fahren würde.

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Supersport-Rookie Marcel Schrötter fand auch am zweiten Testtag in Phillip Island nicht den Anschluss an die Spitze. Am Schluss stand er mit fast 1,8 Sekunden Rückstand als 14. in der kombinierten Zeitenliste – und gab eine einfache Losung aus: "Wir müssen schneller werden."

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Trotz des mageren Endresultats erlebte der 31-jährige Bayer einen "viel besseren" zweiten Testtag, wie er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com sagte, an dem er einiges am Set-up der MV Agusta ausprobieren und sich weiter an sein neues Motorrad und das neue Umfeld gewöhnen konnte. "Ich habe viel gelernt, was das Bike macht und was welche Änderungen bewirken. Wir haben viel abarbeiten können und waren bis zum Mittag auf einem guten Weg. Wir waren zwar immer noch nicht schnell genug, doch wenigstens bin ich mit gebrauchten Reifen Zeiten gefahren, die ich vorher nur mit neuen geschafft habe. Das war positiv", schilderte Schrötter.

Doch dabei blieb es auch. "Komischerweise ging es im FP2 am Nachmittag nicht so nach vorn, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben uns schwergetan", so Schrötter weiter. "Zum Schluss fuhr ich mit neuen Reifen raus, war für eine gute halbe Runde wirklich schon gut schneller als auf meiner besten Runde zuvor, doch dann wurden leider die roten Flaggen geschwenkt."

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Wenig später ging Schrötter ein zweites Mal auf Zeitenjagd und konnte sich nochmals um drei Zehntelsekunden verbessern – doch das war zu wenig, um den insgesamt deutlichen Rückstand auf den Schnellsten Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati) wettzumachen. "Für mich ist immer noch schwer zu verstehen, warum ich bei meinem Supersport-Debüt hier letztes Jahr deutlich schneller war. Vielleicht hängt es mit dem Windschatten im Rennen zusammen, der sich bei den Supersport-Maschinen extremer auswirkt als in der Moto2-Klasse", überlegte Schrötter. "Wir haben definitiv nicht erwartet, dass wir uns so schwertun. Wir sind zu weit weg – und müssen ganz klar schneller werden!"

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