Marcel Schrötter (6./Ducati): «Reifen waren platt»
Im zweiten Lauf der Supersport-WM 2025 in Assen wurde Marcel Schrötter als Sechster unter Wert geschlagen. Der Bayer im tschechischen Ducati-Team WRP Racing ist zufrieden mit seiner Performance.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Supersport-Meeting in Assen hatte für Marcel Schrötter vielversprechend begonnen. Im freien Training wurde Schrötter Fünfter, doch in der Superpole konnte er wegen technischer Probleme nur drei Runden fahren und qualifizierte sich lediglich auf Startplatz 13. War das allein nicht schon Herausforderung genug, wurde der 32-Jährige im ersten Lauf von Xavier Cardelus abgeräumt. Mit großem Rückstand hetzte Schrötter dem Feld hinterher und kreuzte lediglich als 25. die Ziellinie.
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"Mein Rennen war sehr früh zu Ende, weil ein anderer Fahrer in mein Motorrad gestürzt ist. Es war nichts Ernstes, nur sein Motorrad blieb im Heck meines stecken und ich stürzte deswegen", erklärte der Ducati-Pilot die Situation. "Es hat eine Weile gedauert, bis wir unsere Bikes trennen konnten. Danach konnte ich sogar weiterfahren und mein Rennen beenden."
Eine sehr starke Performance zeigte Schrötter am Sonntag im zweiten Rennen. Obwohl die Ausgangssituation als 14. der Startaufstellung schlechter war, kam der Bayer bis ganz nach vorn und kämpfte zeitweise um eine Top-3-Platzierung. Dass es am Ende Platz 6 wurde, schmälert seine Leistung nicht.
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Bemerkenswert: In 1:37,764 min fuhr Schrötter die schnellste Rennrunde!
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Ich bin zufrieden, es war definitiv ein gutes Rennen von mir", weiß Schrötter. "Aber vor allem freue ich mich über das Gefühl, das ich mit dem Motorrad hatte, und auch darüber, wie konkurrenzfähig wir waren. Ich denke, die schnellste Rennrunde sagt alles aus. Leider war der Vorderreifen am Ende komplett platt. Ich habe nur versucht, nicht zu stürzen. Leider war das das Problem, weshalb ich nicht mehr mithalten konnte. Es ist etwas enttäuschend, denn ich denke, wir hätten heute um das Podium kämpfen können. Wir hatten sogar Chancen auf einen Podiumsplatz, denn ich hatte das Gefühl, dass ich der Spitzengruppe nicht nur folgen, sondern sie auch einholen könnte. Wennschon, dennschon, es hat nicht ganz gereicht."
Mit 44 Punkten belegt Schrötter nach drei Meetings Rang 8 der Gesamtwertung. Auf Jaume Masia – als WM-Fünfter bester Ducati-Pilot – fehlen ihm lediglich acht Punkte.
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