Nicolo Bulega (Ducati) in Assen: Besser geht es nicht
Beim Meeting in Assen unterstrich Nicolo Bulega mit einem perfekten Wochenende seine Ambitionen auf den Gewinn der Supersport-WM 2023. Der Ducati-Pilot hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nicht weniger als in der Superbike-WM mit Álvaro Bautista dominiert Ducati in der Supersport-WM 2023 mit Nicolo Bulega. Sechs Rennen wurden in der mittleren Kategorie bisher gefahren, Bulega gewann davon vier und holte ein weiteres Podium. Mit 127 Punkten führt er die Gesamtwertung bereits um 37 Zähler vor dem WM-Zweiten Stefano Manzi (Yamaha). Auf Phillip Island und am vergangenen Wochenende in Assen holte der Italiener Doppelsiege. In Mandalika und auf dem TT Circuit holte er zudem die Pole-Position.
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In Assen lieferte Bulega sein erstes perfektes Supersport-Wochenende ab, wie es zuvor der zweifache Weltmeister Dominique Aegerter (Yamaha) 2021 und 2022 schaffte: Pole-Position mit Rundenrekord und souveräne Siege in den beiden Rennen über 18 Runden. "Unglaublich, besser geht es nicht", grinste der Ducati-Pilot. "Ich möchte meinem Team ein großes Dankeschön aussprechen, denn das Motorrad war unglaublich. Das ganze Wochenende war es perfekt. Ich habe es wirklich genossen, das ganze Wochenende auf dieser unglaublichen Strecke mit dem Motorrad zu fahren. Ich liebe Assen."
Obwohl die Ducati 955 V2 in Assen kastriert wurde (5 Prozent weniger Drosselklappenöffnung), fuhr der 23-Jährige in beiden Rennen über vier Sekunden auf seine Gegner heraus. Es ist offensichtlich, dass der Aruba.it-Pilot Favorit auf den WM-Titel ist. "Ich möchte den Moment genießen, aber ich möchte auch konzentriert bleiben, denn die Meisterschaft ist noch sehr lang", meinte Bulega. "Also versuche ich so weitermachen und in jedem Rennen schnell zu sein. Wenn man allein an der Spitze fährt, muss man sich auf sich selbst und auf sein Motorrad konzentrieren. Das ist schwierig, weil man in dieser Situation leicht einen Fehler machen kann. Ich bin glücklich, weil wir fehlerlos blieben."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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