Das Triumph-Team PTR tritt in der Supersport-WM 2023 mit dem Batteriehersteller Dynavolt als Titelsponsor auf. Damit ist ab sofort Schluss. Der Handschlag der Chinesen hatte für dieses Jahr keinen Wert.
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Hinter dem Supersport-Team Dynavolt Triumph steht der britische Rennstall Performance Technical Racing, kurz PTR. Inhaber und Teamchef ist Simon Buckmaster. Der ehemalige Rennfahrer hielt einige Jahre die Honda-Flagge in der mittleren Kategorie der seriennahen Meisterschaft hoch, seit 2021 arbeitet er mit Triumph zusammen.
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Bereits Ende 2019 zog Buckmaster den chinesischen Dynavolt an Land, der auch bei IntactGP in der Moto2 und MotoE engagiert war und ist. Beim Wechsel von Honda zu Triumph und für ein Jahr von der Supersport-Weltmeisterschaft in die britische Serie und wieder zurück, blieben die Thailänder an Bord. Es bestand eine auf Respekt und Vertrauen basierende Partnerschaft, dachte zumindest Buckmaster bis zu Beginn der diesjährigen Saison. "In den letzten drei Jahren war Dynavolt unser Hauptpartner und Titelsponsor für unser Team. Für 2023 hatten wir uns mündlich geeinigt und warteten auf die Unterzeichnung des Vertrags. Nur zwei Tage vor unserer Abreise zum Saisonauftakt in Australien teilte mir der Präsident von Dynavolt mit, dass sie aufgrund einer Kürzung ihres Marketingbudgets den Vertrag nicht unterschreiben werden", teilte Buckmaster nach seinem Heimrennen in Donington Park mit. "Das war ein großer Schock für mich, da alles vereinbart war. Und es hat mich, gelinde gesagt, in eine prekäre Lage gebracht."
Dennoch dankte der 62-Jährige seinem asiatischen Partner für die dreijährige Unterstützung. Wohl auch deshalb führte er bis Donington den Teamnamen Dynavolt Triumph weiter. Ab Imola am kommenden Wochenende wird man als PTR Triumph Racing auftreten.
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"Ich habe mit Triumph zusammengearbeitet und das Budget für die Unterstützung anderer Triumph-Teams in Europa und im Hinblick auf 2024 erhöht. Außerdem musste ich eine Menge eigenes Geld investieren, um das Loch zu füllen, das Dynavolt hinterlassen hat. Ich habe eine große Leidenschaft für den Rennsport, also tue ich das in gutem Glauben", sagte Buckmaster weiter. "Wir arbeiten eng mit Triumph zusammen, um 2024 einen neuen Titelsponsor zu präsentieren, und wir sind zuversichtlich. Ich möchte all unseren Fans und Unterstützern sagen, dass für den Rest des Jahres 2023 alles in Ordnung ist."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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