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Philipp Öttl: Ein Fußballspieler bliebe auf dem Sofa
Gute fünf Wochen nach seinem Kreuzbandriss fuhr Philipp Öttl wieder Motorradrennen und konnte bei der Supersport-WM in Portimao immerhin elf Punkte einheimsen. Nicht verwunderlich: Der Ducati-Pilot quälte sich.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Bänderverletzungen sind langwierig, zum Beispiel Fußballspieler fallen nach einem Kreuzbandriss oft monatelang aus. Philipp Öttl hatte seit seinem Sturz am 18. Februar nur gut fünf Wochen Zeit, um zumindest so fit zu werden, dass er Motorradfahren kann. Der Bayer hatte sich bei der Saisonvorbereitung das vordere Kreuzband im linken Knie angerissen und verpasste den Saisonstart in Australien. Beim Europa-Auftakt in Portimao war Öttl am vergangenen Wochenende zwar wieder aktiv dabei, mit seiner Vorgeschichte war jedoch klar, dass er nicht in Topform würde agieren können. Immerhin: Als Elfter und Zehnter in den beiden Rennen eroberte Philipp elf WM-Punkte und liegt mit diesen jetzt auf dem 14. Gesamtrang.
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Trotz aller Enttäuschung – Öttl zählte vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis –, der 28-Jährige weiß die Ergebnisse angesichts seiner Situation einzuordnen. "Das Knie ist noch nicht so weit, im zweiten Rennen tat es aber nicht so weh, wie ich mir gedacht habe, nachdem ich mich in der Nacht zuvor geplagt hatte", erzählte Philipp SPEEDWEEK.com unter vier Augen. "Am schlimmsten sind die ersten zwei Runden und dann zum Schluss hin. Am Anfang ist es noch nicht warm genug, und dann kommt die Belastung." Der WM-Dritte von 2020 bereut seinen Start in Portugal nicht. "Am Wochenende zuvor habe ich es ausprobiert und in den Rennen ging es schon besser", schilderte er. "Aber klar, wir erwarten mehr: das Team, ich – alle. Aber jeder versteht die Situation. Serafino Foti kam immer zu mir und sagte, dass ich nicht die Nerven verlieren soll, eines nach dem anderen. Wir haben uns über das Wochenende gesteigert, aber ich will etwas erreichen." Im ersten Rennen verlor Philipp 14,5 sec auf Sieger Can Öncü (Yamaha), im zweiten Lauf wäre der Rückstand ähnlich gewesen, der Türke stürzte aber in Führung liegend. Deshalb fehlten Öttl im Ziel 11,9 sec auf Bo Bendsneyder, der sein erstes WM-Rennen gewann.
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Philipp ortete Fortschritte, wurde aber von der Technik etwas eingebremst. "Am Auspuff ging etwas kaputt, das kostete Leistung und wirkte sich auf das gute Ansprechverhalten aus", erklärte der Ducati-Pilot aus dem Team Feel Racing. "Dadurch war das Motorrad etwas unvorhersehbar. Der Start und der Anfang waren nicht so schlecht, es wurde immer besser. Die anderen sind nicht besser oder schneller, sie sind einfach mehr drin. Wenn ich das Knie drehe, tut es sau weh. Deshalb kann ich schlecht einschätzen, wo ich mit meiner Fitness stehe. Gefühlt bin ich nur bei 65 Prozent und muss mich erst wieder reinfinden."
Mitte April geht es in Assen weiter, Öttl erwartet sich bis dahin eine weitere Verbesserung. "Bislang fuhr ich mit einem Knie, das nicht geschwollen und einigermaßen stabil war. Jetzt geht es darum, auch wieder Kraft reinzubringen. Daran werde ich die nächsten eineinhalb Wochen arbeiten. Das geht schnell, aber es braucht trotzdem Zeit. Wir haben alles Menschenmögliche gemacht, damit ich heute dort bin, wo ich bin. Der Orthopäde sagte mir eine Woche nach dem Unfall, dass ich in vier Wochen wieder Motorradfahren kann. Fußball- oder Basketballspielen auf keinen Fall, weil das eine dreidimensionale Bewegung ist. Mit Kniebeugen habe ich kein Problem, aber das Knie verdrehen fühlt sich nicht gut an."
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