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Philipp Öttl gelingt Coup: Endlich wieder ein deutscher Supersport-Sieger!
In Rekordzeit sicherte sich Nicolò Bulega (Ducati) beim Supersport-Meeting in Portimão die Pole. Marcel Schrötter (MV Agusta) geht aus der dritten Startreihe in die Rennen.
Die Superpole der Supersport-WM 2023 fand bei Bilderbuchwetter und einer sommerlichen Temperatur von 26 Grad statt. Weil nur die Superbike-Kategorie ein drittes Training hat, nutzen die Supersportler das 20-minütige Qualifying auch für Abstimmungsarbeiten.
Am Freitag markierte der in Portimão stark aufgelegte Jorge Navarro (Ten Kate Yamaha) in 1:43,849 min die schnellste Zeit, unwesentlich langsamer die Yari Montella und WM-Leader Nicolò Bulega (beide Ducati). Als Neunter büßte Marcel Schrötter (MV Agusta) 0,7 sec ein.
Wie die Superbike-Kategorie verwenden auch die Supersportler in der Superpole-Session den weichen Rennreifen SCX. Die erste nennenswerte Zeit legte Bulega in 1:43,132 min vor. Zur Einschätzung: Den Pole-Rekord stellte vor einem Jahr Dominique Aegerter (Yamaha) in 1:43,065 min auf.
Bei Halbzeit führte der WM-Leader mit 0,4 sec überlegen vor Navarro. Valentin Debise (Yamaha) und Montella. Schrötter folgte als Achter mit 0,7 sec Rückstand, hinter dem Bayer folgte Manzi.
Bei noch sechs Minuten ging das Feld für einen letzten Versuch auf die Piste. Rote Sektoren sah man aber nur bei Bulega, der in Rekordzeit von 1:42,769 min überlegen die Pole sicherte. Der Ducati-Pilot kann angesichts 85 Punkten Vorsprung auf Stefano Manzi (Yamaha) bereits am Nachmittag im ersten Rennen die Weltmeisterschaft gewinnen.
Unmittelbar nach der Bulega-Bestzeit wurde die Session nach einem Sturz von Tarran Mackenzie abgebrochen, der allerdings schnell wieder auf seinem Motorrad saß. Dennoch kamen alle Piloten zurück an die Box. Die Restzeit von 3:29 min reichte für eine fliegende Runde, die Pole von Bulega war aber zementiert. Die erste Startreihe komplettieren Manzi und Montella.
Marcel Schrötter sicherte MV Agusta auf den sprichwörtlich letzten Drücker Startplatz 7. Die beste Kawasaki stellte Can Öncü auf die gute neunte Position. Für Triumph holte Niki Tuuli als 15. das beste Ergebnis.
Max Kofler (Ducati) kam nicht über die 21. Position hinaus. IDM-Champion Twan Smits (Yamaha) wurde 22.
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