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Famoser Jaume Masia: Von Startplatz 15 zum Sieg

Der ehemalige Moto3-Champion ist zurück: Jaume Masia aus dem Team Orelac Ducati hat in Most zum ersten Mal in der Supersport-WM triumphiert und damit in der Gesamtwertung zu den Top-3 deutlich aufgeholt.

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Als Moto3-Weltmeister 2023 hatte Jaume Masia eine strahlende Zukunft im GP-Paddock vor sich. Doch seine erste Moto2-Saison mit dem skandalumwobenen Preicanos-Team ging komplett in die Hose, der inzwischen 24-Jährige strandete auf dem 28. WM-Rang und musste sich anschließend sportlich neu orientieren.

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Weil sein spanischer Landsmann Jorge Navarro bei Orelac Racing vertragsbrüchig wurde, erhielt Masia die Chance, für das Ducati-Team in der Supersport-WM 2025 anzutreten. Der Rookie brauste in Cremona Anfang Mai als Dritter erstmals aufs Podium, in Most gelang ihm mit einem intelligenten und beherzten Rennen sein erster Supersport-Sieg.

"In Cremona war ich schneller und fühlte mich auf dem Motorrad wohler", erzählte Jaume beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Hier strauchelten wir mehr, ich hatte erwartet, schneller zu sein. Am Ende war es eher wichtig, an mich zu glauben. Das Team hat mir viel Selbstvertrauen gegeben, mental war ich bereit, entschied mich bis zum Ende zu pushen und die Vorteile meines Bikes auszuspielen."

Seit dem 19. November 2023 hatte Masia auf einen Sieg in einer Weltmeisterschaft gewartet, damals stand er in der Moto3 in Katar oben auf dem Podium. "Das ist noch keine zwei Jahre her, aber für mich war das eine lange Zeit", hielt der Ducati-Pilot fest. "Dieses Gefühl kannst du nicht überall bekommen, das kannst du nicht kaufen, entsprechend genieße ich diesen Moment."

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Vergleiche zu früheren Siegen will er keine ziehen: "Jeder Sieg ist schön. Selbst wenn ich zu Hause ein Spiel spiele und gewinne, genieße ich das und weiß es zu schätzen. Jetzt ist es mir gelungen, darüber bin ich sehr glücklich."

Masia kam lediglich vom 15. Startplatz und kämpfte sich durchs halbe Feld. Dass die in der WM vor ihm liegenden Stefano Manzi (Yamaha) und Tom Booth-Amos (Triumph) stürzten, und Bo Bendsneyder (MV Agusta) von Grid-Position 23 aus Achter wurde, führte dazu, dass Masia mit seinen 25 Punkten die Lücke nach vorne deutlich verringern konnte.

"So weit sind wir noch nicht", sagte Masia über seine Ambitionen für die Top-3 in der Weltmeisterschaft. "Ich lerne mit jeder Runde auf der Strecke dazu, das konnte man gut im Qualifying sehen: Alle in den Top-6 sind sehr erfahren. Sie kennen die Meisterschaft, diese Art Motorräder und die Reifen. Wir haben viel zu lernen – zum Saisonende werden wir sehen, wo wir stehen."

Für das zweite Rennen hat Masia eine deutlich bessere Ausgangsposition, weil für die Aufstellung in den ersten drei Startreihen die schnellsten Rennrunden in Lauf 1 maßgeblich sind. Dem Sieger gelang mit 1:34,403 die beste Zeit, womit er am Sonntag auf Pole-Position stehen wird.

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