Tom Booth-Amos, Triumph: Hart wäre eine Untertreibung
Nach der Sommerpause der Supersport-WM 2025 meldete sich Tom Booth-Amos beim Meeting in Magny-Cours mit einer starken Performance zurück. Der Triumph-Pilot fuhr zu seiner eigenen Überraschung in Lauf 2 auf das Podium.
Im vierten Jahr der Supersport-Next-Generation-Regel hat sich Triumph auf vorderen Positionen etabliert. Aushängeschild ist Tom Booth-Amos, der 2025 bereits einen Sieg und insgesamt acht Podestplätze einfahren konnte. Am vergangenen Wochenende in Magny-Cours hatte der Engländer aber große Mühe, seine Street Triple RS765 auf vordere Positionen zu bringen: Nur 18. im freien Training und in der Superpole erreichte der 29-Jährige aus Newport lediglich Startplatz 10.
Im ersten Lauf sprang die sechste Position heraus, und weil für den zweiten Lauf für die Top-9 der Startaufstellung die schnellste Rennrunde herangezogen wird, ging es für Booth-Amos im zweiten Rennen am Sonntag auf Startplatz 12 zurück – zu seiner eigenen Überraschung fuhr der Triumph-Pilot als Dritter über die Ziellinie! "Zu sagen, das Rennen war harte Arbeit, wäre eine Untertreibung", sagte Booth-Amos im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. "Ich hatte das gesamte Wochenende enorme Schwierigkeiten und noch vor dem Rennen sagte ich zu meinen Jungs, dass allein die Punkteränge zu erreichen schon eine Überraschung wäre. Auf dem Podium zu stehen, ist wie ein Sieg."
In den ersten acht Saisonmeetings war Triumph konkurrenzfähig – was war das Problem ? "Ich weiß es nicht! Im vergangenen Jahr fühlte ich mich auf dieser Piste sehr gut. Über den Winter haben wir das Bike umgebaut und es damit insgesamt verbessert, aber hier war es schwierig. Wir haben alles Mögliche versucht, nichts hat etwas gebracht", wunderte sich Engländer. "Magny-Cours war die erste Rennstrecke, wo wir solche Probleme hatten. In Ungarn hatte ich zwar das Podium verpasst, aber meine Pace hätte dafür gereicht. Momentan ist die Supersport-WM ein Yamaha-Cup – wir kämpfen darum, das beste Motorrad dahinter zu sein. Ich fühle mich konkurrenzfähig und als Dritter sind wir es wohl auch hier gewesen."
In der Gesamtwertung geht es zwischen Booth-Amos und Ducati-Pilot Jaume Masia um den dritten WM-Rang. Weil der Spanier in Frankreich ein rabenschwarzes Wochenende erwischte, liegt der Triumph-Pilot nun mit 16 Punkten Vorsprung an dritter Stelle. So soll es bis zum Saisonende bleiben. "Wir wollen die Saison als Dritte beenden und dann über den Winter weiter an unserem Bike zu arbeiten. Wie wir hängt sich Triumph rein, um für 2026 eine Verbesserung zu erreichen. Ganz klar ist unser Ziel, schon um die Meisterschaft zu kämpfen", betonte Booth-Amos.
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