Tourist Trophy
TT-Sieger James Hillier verletzt sich bei der Dakar-Rallye
Seine zweite Teilnahme an der Dakar-Rallye endete für James Hillier bereits in der Anfangsphase. Bei einem Sturz zog sich der 40-jährige TT-Sieger eine schwere Armverletzung zu.
James Hillier ist nicht nur ein begnadeter Road Racer, was seine Ergebnisse bei der Tourist Trophy – einschließlich Sieg bei der Lightweight-TT 2014 – eindrücklich unter Beweis stellen, auch auf losem Untergrund stellt er seinen Mann. Ohne viel Erfahrung stellte sich der Brite vor drei Jahren sich der speziellen Herausforderung, er startete bei der berühmt berüchtigten Dakar-Rallye.
«Essen, schlafen, fahren und dieser Ablauf wiederholte sich Tag für Tag zwei Wochen lang», fasste damals Hillier seine Erfahrungen zusammen. In der Klasse «Original by Motul» war er in dieser Zeit auf sich alleine gestellt. Ohne Support-Truck musste er nach jeder Etappe sein Motorrad eigenhändig warten. Geschlafen wurde in Zelten, die zur Verfügung gestellt wurden.
Als erster TT-Sieger bei der Dakar-Rallye belegte der Familienvater in der Gesamtwertung immerhin den 76. Rang, nachdem er sich in der fünften Etappe bei einem Sturz die Schulter ausgekugelt hatte. In der Kategorie «Original by Motul» klassierte er sich auf seiner GASGAS 450 Rally als drittbester Neuling an der 13. Stelle. «Das bedeutet mir so viel, dass man es nicht in Worte fassen kann», sagte er danach nicht ohne Stolz.
Dieses Jahr «gönnte» sich Hillier eine weitere Teilnahme an der herausfordernden Offroad-Veranstaltung. «Morgen geht es los. Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen und nun ist es an der Zeit zu fahren», informierte Hillier, der den Prolog als 56. der Gesamtwertung und Achter seiner Klasse abgeschlossen hatte, seine Fans auf Facebook.
Nur einen Tag später dann die Hiobsbotschaft. «Leider habe ich schlechte Nachrichten von der heutigen Etappe. Ich hatte nach etwa 250 Kilometern einen Sturz bei niedriger Geschwindigkeit und bin unglücklich auf einem Felsen gelandet, wodurch ich mich am Arm verletzt habe. Ich habe zwar weitergemacht und die Etappe beendet, aber tief in meinem Inneren wusste ich, dass es nicht ohne schlimmere Verletzung abgegangen sein kann.»
«Nach einem Besuch im medizinischen Zentrum wurde bestätigt, dass ich mir den Arm knapp unterhalb des Ellbogens gebrochen habe, und mir wurde geraten, mich für den Rest der Veranstaltung zurückzuziehen. Enttäuscht ist noch untertrieben. Es hat mich viel gekostet, hierher zu kommen, und ich möchte noch einmal allen meinen Sponsoren danken, die diese Reise möglich gemacht haben.»
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