US-Motocross 250 • Neu
Spring Creek: Julien Beaumer (KTM) holt seinen ersten US-Nationals-Sieg
Mit Siegen in beiden Läufen gewann der australische HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence den 7. Lauf der US Nationals in Spring Creek und übernahm damit wieder die Führung der US Nationals.
7. Lauf der US Nationals in Millville (Minnesota) auf dem Spring Creek Raceway: Hunter Lawrence (Honda) legte am Vormittag im Qualifying die Bestzeit vor und startete von der Pole-Position. Antonio Cairoli (Ducati) qualifizierte sich auf Platz 15 mit 6 Sekunden Rückstand zur Spitze. Der schweizerische Yamaha-Privatfahrer Valentin Guillod beendete das Zeittraining auf Rang 16.
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 1:54.746
Haiden Deegan (USA), Yamaha, +0.618
Jett Lawrence (AUS), Honda, +1.845
R.J. Hampshire (USA), Husqvarna, +2.537
Jorge Prado (E), KTM, +2.825
Cornelius Toendel (N), Kawasaki, +3.185
Eli Tomac (USA), KTM, +3.680
Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, +4.576
Cooper Webb (USA), Yamaha, +4.927
Jordon Smith (USA), Triumph, +5.122
Mikkel Haarup (DEN), Triumph, +5.490
Dylan Ferrandis (F), Ducati, +5.602
In der ersten Kurve nach dem Start wurde Haiden Deegan (Yamaha) von Jett Lawrence (Honda) nach außen gedrückt. Deegan wiederum kollidierte mit Prado, der links neben ihm fuhr und drückte den Spanier von der Strecke. Prado konnte einen Sturz gerade noch verhindern, aber Deegan ging zu Boden und musste eine Aufholjagd vom Ende des Feldes starten. Hunter Lawrence zog den Holeshot. Garrett Marchbanks kollidierte mit Mikkel Haarup, so dass beide Fahrer stürzten. Der Däne wurde dabei verletzt und musste von der Medical Crew von der Strecke gefahren werden. Haarup konnte zum zweiten Lauf nicht erneut antreten. Hunter Lawrence konnte im weiteren Verlauf einen Vorsprung von über 13 Sekunden herausfahren. Er gewann den ersten Lauf mit einem Vorsprung von 14 Sekunden vor seinem jüngeren Bruder Jett und RJ Hampshire (Husqvarna). Rückkehrer Eli Tomac beendete den ersten Lauf auf Platz 9.
Haiden Deegan pflügte nach seinem Crash in der ersten Kurve sensationell durchs Feld und fuhr in den letzten 2 Minuten noch von Platz 10 auf Rang 4 nach vorne.
Der 40-jährige Multi-Champion aus Sizilien legte im ersten Lauf einen guten Start hin und beendete das Rennen auf Rang 6. Die 3 Ducati-Werksfahrer, Justin Barcia, Antonio Cairoli und Dylan Ferrandis, fuhren in Moto-1 auf die Plätze 5,6 und 7.
Hunter Lawrence gewann den Start zum zweiten Lauf vor seinem jüngeren Bruder Jett und Jorge Prado. Nach 10 Minuten attackierte Jett. Er ging auf der Außenlinie einer Rechtskurve an Hunter vorbei in Führung und setzte sich danach sofort ab. Das Rennen schien zu diesem Zeitpunkt entschieden zu sein, doch es kam anders.
Antonio Cairoli erwischte keinen guten Start in den zweiten Lauf. Der neunfache Weltmeister rangierte in der ersten Runde auf Platz 20, kämpfte sich aber auf Platz 15 nach vorne. Nach 12 Minuten steuerte er die Box an und beendete das Rennen. Ob sein Boxenstopp wegen eines technischen Defekts oder eines Sturzes erfolgte, war nicht genau erkennbar. Cairoli wirkte in der Box jedenfalls etwas angezählt.
10 Minuten vor Rennende hatte Jett einen Vorsprung von 23 Sekunden gegenüber seinem Bruder herausgefahren, als ihm ein seltsamer Fehler unterlief. Jett überrundete einen Fahrer und erwischte danach eine Spurrinne nicht richtig. Er verlor die Kontrolle, sein Motorrad ging zu Boden, aber er selbst konnte sich auf den Beinen halten. Als die eher unspektakuläre Situation schon bereinigt zu sein schien, kippte seine Honda um, der Lenker traf sein Bein und streckte den Australier schlagartig nieder. Jett wurde am Boden sogar noch vom Lenker seiner Honda eingeklemmt. Durch diesen Zwischenfall fiel er auf Platz 5 zurück. Hunter gewann den zweiten Lauf vor Haiden Deegan und Jorge Prado und wurde mit Idealpunktzahl Tagessieger von Millville.
Mit seinem 4. Tagessieg in der laufenden Saison übernahm Hunter Lawrence nach 7 von 11 Etappen wieder die Meisterschaftsführung und führt jetzt mit einem Vorsprung von 10 Punkten vor Jett. Der 8. Lauf der US Nationals findet in einer Woche in Washougal statt.
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 1-1
Haiden Deegan (USA), Yamaha, 4-2
Jett Lawrence (AUS), Honda, 2-5
R.J. Hampshire (USA), Husqvarna, 3-4
Justin Barcia (USA), Ducati, 5-8
Jorge Prado (E), KTM, 13-3
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 7-9
Benny Bloss (USA), Beta, 10-10
Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 15-6
Jordon Smith (USA), Triumph, 14-7
Eli Tomac (USA), KTM, 9-12
Cornelius Toendel (N), Kawasaki, 19-11
Antonio Cairoli (I), Ducati, 6-39
Valentin Guillod (CH), Yamaha, 16-13
Cooper Webb (USA), Yamaha, 8-25
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 320 Punkte
Jett Lawrence (AUS), Honda, 310 (-10)
Haiden Deegan (USA), Yamaha, 258 (-62)
Jorge Prado (E), KTM, 231 (-89)
R.J. Hampshire (USA), Husqvarna, 221 (-99)
Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 206 (-114)
Dylan Ferrandis (F), Ducati, 180 (-140)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 153 (-167)
Mikkel Haarup (DEN), Triumph, 149 (-171)
Jordon Smith (USA), Triumph, 126 (-194)
Justin Barcia (USA), Ducati, 120 (-200)
Aaron Plessinger (USA), KTM, 102 (-218)
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