Aufholjagd im Belgien-GP nötig: Lando Norris bedauert Strafversetzung
Lando Norris muss das Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps ausserhalb der Top-10 in Angriff nehmen – obwohl er im Qualifying der Drittschnellste war. Das bedauert der Formel-1-Weltmeister.
Lando Norris blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Abschlusstraining auf dem altehrwürdigen Circuit de Spa-Francorchamps zurück. Denn auf der Ardennen-Achterbahn konnte er zwar die drittschnellste Qualifying-Runde drehen. Das Rennen wird er aber wegen einer Strafversetzung von Startplatz 12 in Angriff nehmen müssen. Das ist angesichts der starken Quali-Performance natürlich doppelt ärgerlich, wie er nach der Zeitenjagd gestand.
«Wir haben eigentlich nichts am Auto verändert, aber wir sind auf dieser Strecke etwas schneller als in den vorangegangenen WM-Runden. Es fühlt sich natürlich toll an, hier zur Top-3 des Qualifyings zu gehören. Gleichzeitig ist es natürlich nicht so toll, weil ich weiss, dass ich um zehn Positionen zurückversetzt werde», berichtete der Brite, der in der Aufregung wohl vergessen hatte, dass sich die Strafe faktisch auf neun Positionen verkürzt, weil auch der neuntplatzierte Isack Hadjar wegen der Überschreitung der erlaubten Motorteile-Menge nach hinten rücken muss.
«Schade, es wäre wirklich schön gewesen, einen kleinen Fight mit den Jungs vor mir zu haben, aber so ist es nun einmal und wir werden einfach versuchen, das Beste aus unserer Lage zu machen. Es waren trotzdem ein sehr gutes Qualifying und eine starke letzte Runde. Ganz ehrlich, ich bin schon das ganze bisherige Wochenende ziemlich glücklich damit», fügte der 26-Jährige an.
Auf die Frage, wie die Chancen für eine erfolgreiche Aufholjagd stehen, antwortete Norris: «Es ist sicher der Plan, wieder nach vorne zu kommen. Aber ich weiss nicht, wie weit wir nach vorne kommen können. Das Auto funktioniert hier offensichtlich ganz gut, und es ist gut genug, um die drittschnellste Runde im Feld zu drehen. Wir werden sehen, wie es im Rennen laufen wird. Es werden sich sicherlich einige Chancen ergeben, denn uns erwartet ein langes Rennen. Ich hoffe, dass wir gut überholen und allen eine gute Show bieten können.»
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